Am Donnerstag geht es los

Kultursommer Nordhessen: Vorbereitungen für Festival "Vor dem Dom" in Fritzlar laufen

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Ohne Akkuschrauber geht hier nichts: Die Bauhof-Mitarbeiter Erich Möbus (links) und Klemens Konrad bauen die Tribünen für „Fritzlar vor dem Dom“ auf. 

Fritzlar. Die Haupttribüne ist fast fertig. Klemens Konrad und seine Kollegen vom Fritzlarer Bauhof haben am Montag die Holzbänke aufgestellt. Alles, damit bei „Fritzlar vor dem Dom“ 300 Zuschauer einen guten Blick auf die Bühne haben.

Am Dienstag folgt die Nebentribüne, ab Mittwoch baut der Kulturverein rund um die Bonifatius-Skulptur sein Weindorf auf. Am Donnerstag-, Freitag- und Samstagabend bewirten dann 50 Ehrenamtliche die Besucher.

Einer von ihnen ist Dr. Ulrich Skubella. Der Schriftführer des Kulturvereins vergleicht den Aufwand für „Fritzlar vor dem Dom“ mit einem Dorffest. In beiden Fällen ist gute Planung alles. Das bestätigt Jutta Schröder-Wagnitz. Bei der Vorsitzenden des Kulturvereins laufen nicht nur in diesen Tagen die Fäden zusammen. Sie plant die drei Tage vom Aufbau am Morgen bis zum Ende am Abend minutiös durch. Ihre Erfahrung habe gezeigt: „Je besser die Vorbereitung, desto besser läuft die Veranstaltung.“

Acht Wochen vor dem Kultursommer-Spektakel versucht Skubella, eine Mannschaft zusammenzubekommen. Auch wenn einige Telefonate dazu notwendig sind: Bislang haben sich immer genügend Freiwillige gefunden. Von 18 Uhr bis Mitternacht sind die Ehrenamtlichen unterwegs. „Es ist der Beitrag der Fritzlarer zum Kultursommer“, sagt Skubella. Zwischen 500 und 600 Besucher versorgt der Kulturverein allein an einem Abend, hinzukommen die Künstler. „Das klappt vorzüglich“, sagt Skubella. 

Wenn alles läuft, sind alle zufrieden. „Aber wenn etwas schief läuft, gibt es gleich Verstimmungen“, so der Schriftführer. Vor drei Jahren drohte die Stimmung zu kippen. Am Bierwagen gab es ein Problem mit der Kühlung. Zum Glück gab es einen Techniker in der Truppe. Der hat den Fehler – eine durchgebrannte Sicherung – aber schnell entdeckt. „Andernfalls hätten wir in der Pause warmes Bier ausgeschenkt. Da hätten wir uns blamiert.“

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