Einsatz in der Wüstenlandschaft

Gefährliche Mission: Fritzlarer Soldaten sind in Mali

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Sie sind die Militärpolizei in Gao: Fritzlarer Soldaten in Mali. 

Seit über zwei Monaten sind die Soldaten der Feldjägereinsatzkompanie in Gao in Mali. Sie kommen zum größten Teil aus dem hessischen Fritzlar. Für die Soldaten bedeutet das Wüstenlandschaft und über 40 Grad im Schatten.

Die Aufgaben dort sind vielfältig, genau wie im Heimatstandort, berichtet die Bundeswehr aus Mali. „Wir bilden hier alle militärpolizeilichen Fähigkeiten wie in der Heimat ab“, erklärt Major Julian L., Chef der Kompanie. Für Soldaten im Einsatz sei es üblich, dass in Presseberichten die Nachnamen abgekürzt oder nur die Vornamen genannt würden, heißt es im Telefongespräch mit der Pressestelle in Gao.

Wie in Deutschland wird dort eine Station der Militärpolizei betrieben, eine MP-Station. Außerdem sind alle Soldaten mit zusätzlichen verschiedenen Spezialisierungen wie Luftsicherheit, Diensthundeführer und Erheber/Ermittler in der Einsatzkompanie eingesetzt. Bei Bedarf können auch Personenschützer aus Deutschland in den Einsatz kommen.

Der Schutz von Kontingentangehörigen (Force Protection) ist eine weitere Aufgabe. „Dazu stellen wir die Fahrzeuge und das Sicherungspersonal“, betonte Julian. Denn nicht alle, die außerhalb des Camps einen Auftrag haben, können auf eigene Fahrzeuge zurückgreifen. Sie müssen trotzdem raus und brauchen Schutz. Immerhin spielt sich ein großer Teil der Arbeit außerhalb des Lagers ab. Im militärischen Ordnungsdienst kontrollieren die Feldjäger im Camp unter anderem die Disziplin der Soldaten. Die Einhaltung der Geschwindigkeit und Fahrzeugkontrollen gehören ebenfalls dazu. Nicht alle Soldaten der Kompanie kommen aus dem Standort Fritzlar.

Feldjäger aus Bonn und Münster unterstützen die Kompanie. „Alle zusammen sind wir die Deutsche Feldjägereinsatzkompanie in Gao“, hebt Major Julian hervor.

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