Kosten in Höhe von 2,3 Millionen Euro

Mehr Platz für das Gewerbegebiet Fritzlar-Nord wird erschlossen

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Offizieller Startschuss: Das gemeinsame Industriegebiet von Bad Wildungen, Edertal und Fritzlar soll weiter wachsen. Als erstes wird eine 600 Meter lange Straße gebaut.

Fritzlar. Den Unternehmen wird der Weg bereitet. Damit das interkommunale Industriegebiet Fritzlar-Nord weiter wachsen kann, wird die nötige Infrastruktur verlegt.

2,3 Millionen Euro kostet die Erschließung des 25.000 Quadratmeter großen Gebietes.

„Es ist ein weiterer Schritt zu einem Erfolgsszenario“, sagte Fritzlars Bürgermeister Hartmut Spogat am Mittwoch beim symbolischen Spatenstich.

Im Jahr 2009 hatten sich die Kommunen Fritzlar, Bad Wildungen und Edertal zusammengeschlossen, um gemeinsam das Industriegebiet auf die Beine zu stellen. „Der Anfang war eher etwas schleppend“, räumte Spogat ein. Die Ansiedlungen von Autohaus, Tankstelle und des Landmaschinentechnik-Unternehmens hätten aber den nötigen Startschuss gebracht. Inzwischen seien auch die letzten 6000 Quadratmeter verkauft. Für die Erweiterung entstehen ausgehend von der Straße Brautäcker etwa 600 Meter Straße. Zur Infrastruktur soll dann auch eine schnelle Glasfaserleitung gehören. Ziel sei es, dass Unternehmen mindestens mit 50Mbit/Sekunde im Internet surfen können. Im Herbst soll alles fertig sein.

Rechts und links von der Straße sollen sich Unternehmen niederlassen. 25.000 Quadratmeter umfasst das Gebiet, 5000 davon sind vergeben. 20.000 Quadratmeter stehen noch zum Verkauf. „Wir sind froh, dass wir beim Industriegebiet zusammenarbeiten“, sagt Bürgermeister Klaus Gier. Seine Gemeinde Edertal könne sonst Flächen mit dieser Internet- und Autobahnanbindung nicht anbieten. Da seien die Investoren anspruchsvoll. Die Gewerbesteuereinnahmen werden übrigens zu gleichen Teilen auf die drei Kommunen verteilt - unabhängig von der Einwohnerzahl.

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