Bausanierungsfirma untersucht Gebäude an der Albertstraße

Nach Brand eines Mehrfamilienhauses in Fritzlar: Statik scheint nicht betroffen

Ein Mehrfamilienhaus an der Albertstraße in Fritzlar hatte Ende März gebrannt: 36 Bewohner können seither nicht in ihrer Wohnung leben.
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Ein Mehrfamilienhaus an der Albertstraße in Fritzlar hatte Ende März gebrannt: 36 Bewohner können seither nicht in ihrer Wohnung leben.

Gut vier Wochen nach dem Brand eines Mehrfamilienhauses an der Albertstraße in Fritzlar gibt es eine gute Nachricht: „Die Statik des Gebäudes scheint zum Glück nicht betroffen zu sein“, teilt die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Hessen (GWH) auf HNA-Anfrage mit.

Fritzlar – „Somit ist der schlimmste Fall nicht eingetreten.“ Das Feuer war Ende März bei Schweißarbeiten im Zuge von Sanierungsarbeiten am Flachdach ausgebrochen. 36 Bewohner durften seither nicht in ihre Wohnungen zurückkehren.

Auf konkrete Informationen, wie es nach dem tragischen Unglück nun weitergeht, können die Mieter spätestens am kommenden Freitag hoffen, sagt eine Sprecherin der GWH. „Wir haben eine Bausanierungsfirma beauftragt, die die einzelnen Wohnungen im Gebäude nun genau unter die Lupe nimmt.“ Erst dann sei ein konkreter Zeitplan absehbar. „Wir informieren die Bewohner regelmäßig, wenn wir Neuigkeiten für sie haben.“ Derzeit sehe es so aus, als sei die Hausnummer 2 nicht so stark betroffen wie beispielsweise die Hausnummer 4. Die exakte Schadenshöhe sei aber noch nicht klar. „Auch das wissen wir erst, nachdem die Bausanierungsfirma ihre Untersuchungen abgeschlossen hat.“ In den vergangenen Wochen hätten außerdem einige Gutachter die Lage in Augenschein genommen.

Erfreut zeigt sich die GWH über die große Solidarität in Fritzlar. „Es haben sich so viele Menschen gemeldet, die ihre Hilfe angeboten haben“, sagt die Sprecherin. Auch zahlreiche Möbelspenden seien dabei gewesen. Dafür sei es zwar derzeit noch etwas früh, dennoch sei das Engagement natürlich überwältigend.

Seit dem Brand leben drei Familien in leerstehenden GWH-Wohnungen, eine weitere Familie ist in einem Hotel untergekommen. Die restlichen Bewohner konnten sich bei Verwandten und Freunden einquartieren. (Daria Neu)

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