Fraktion stellt Antrag auf Beitritt

Nach Entscheidung im Parlament: Fritzlarer CDU will Edersee Marketing

Marktplatz in Fritzlar
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Touristische Vernetzung braucht es dringend, findet die Fritzlarer CDU. Sie drängt erneut auf den Beitritt zur Edersee Marketing GmbH.

Neben der angespannten Parksituation beschäftigt das Parlament seit der vergangenen Stadtverordnetenversammlung auch die Entscheidung der Koalition aus SPD, Grünen und Freien Wählern, nicht der Edersee Marketing GmbH beizutreten.

Fritzlar - Schon vor Wochen sorgte dieser Vorstoß für Unverständnis auf Seiten der CDU. Schließlich brauche man die touristische Vernetzung zwingend. Der Koalition hingegen hätten messbare Zahlen gefehlt, die den Nutzen des Beitritts belegt hätten (HNA berichtete).

Nun will sich die CDU in der Stadtverordnetenversammlung am kommenden Donnerstag abermals Gehör verschaffen. In einem Antrag drängt die Fraktion erneut auf den Beitritt zur Edersee Marketing GmbH. „Die bisherigen Reaktionen seitens des Stadtmarketings, der Inhaber der Ferienwohnungen und Hotels sowie des Einzelhandels zeigen, dass die Stadt Fritzlar ein anerkannter und gewünschter Partner in der strategischen Vermarktung der Ederseeregion ist“, heißt es im Antrag. Man verlasse mit einer Nichtteilnahme die touristischen Marketingstrukturen. Fritzlar würde sich interkommunal isolieren. „Die zusätzlichen Aufgaben erfordern einen weiteren Personalaufbau beim Stadtmarketingverein.“ Weder zeitlich noch personell seien die Aufgaben zum jetzigen Zeitpunkt zu stemmen.

Die CDU ist sich sicher: „Wir brauchen den Edersee“, sagt Michael Schär. So vermessen dürfe man nicht sein, zu denken, Tourismus könne man ausschließlich auf eigene Faust betreiben.

Mario Jung von der SPD entgegnet: „Wir werden uns schon bald als Verhandlungsteam des Stadtmarketings treffen und die wichtigsten Punkte besprechen.“ Vorher würde man sich seitens der Koalition sicherlich nicht auf andere Entscheidungen einlassen. „Wir sind nach wie vor der Meinung, der Beitritt zur Edersee Marketing GmbH ist nicht der einzige Weg. Das geht anders besser und günstiger – zumindest zu diesem Zeitpunkt wollen wir erst einmal schauen, was als Stadt Fritzlar möglich ist. “ (Daria Neu)

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