Arbeiten sollen bis Ostern abgeschlossen sein

Neue Spickebrücke in Fritzlar ist montiert

Mit einem Autokran wurden die beiden Teile der neuen Spickebrücke platziert. Die Arbeiten sollen bis Ostern abgeschlossen sein. 
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Mit einem Autokran wurden die beiden Teile der neuen Spickebrücke platziert. Die Arbeiten sollen bis Ostern abgeschlossen sein. 

Fritzlar. Das Provisorium hat ein Ende. Die beiden Brückenteile für die neue Brücke sind montiert. Doch der Frost macht den Bauarbeiten einen Strich durch die Rechnung.

Große Ereignisse werfen in der Ederau in Fritzlar ihre Schatten voraus: Die beiden Brückenteile für die neue Spickebrücke sind montiert. Sie wurden am Montag bei der Firma Schmees & Lühn im niedersächsischen Fresenburg verladen und nachts mit einem Schwertransport nach Fritzlar gebracht. Ein Autokran setzte die beiden Stahlelemente auf die Fundamente.

Die zweiteilige Hauptkonstruktion besteht aus geschweißten Fachwerkträgern. Die anthrazitfarbigen Brückenteile sind mehrfach beschichtet, insgesamt werden 60 Meter überbrückt, jedes Brückenteil hat ein Gewicht von 15 Tonnen.

Betonarbeiten können erst in einigen Wochen erfolgen

Durch die nach oben geöffnete Fachwerkkonstruktion hat die Brücke unten eine Breite von 2,50 Meter und in Höhe des Handlaufes eine Breite von drei Metern. Die Auflagerung der Brückenwiderlager erfolgt zunächst provisorisch auf Bongossiholz, da die endgültigen Auflagerblöcke aus Beton erst nachträglich betoniert werden müssen. Die neue Spickebrücke wird einen Handlauf aus Edelstahl bekommen und in die seitliche Geländerfüllung werden engmaschige Edelstahlseilnetze eingesetzt.

Die Lauffläche besteht aus einer bereits montierten Verbundkonstruktion aus Trapezblech, auf die dann eine Ortbetonauflage mit rutschfestem Belag eingebracht wird. Wegen des Frostes können die Betonarbeiten voraussichtlich erst in fünf bis sechs Wochen erfolgen. An den Brückenpfeilern werden noch drei Lichtmasten angebracht, um die Beleuchtung sicher zu stellen. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf 580.000 Euro.

Wie die Stadt Fritzlar mitteilt, sollen die Arbeiten der Brücke bis Ostern abgeschlossen sein – rechtzeitig vor dem Fritzlarer Pferdemarkt im Juli. Damit entfällt das Provisorium während des Volksfestes. In den vergangenen zwei Jahren hatte das Technische Hilfswerk jeweils eine Behelfsbrücke aus Kunststoffblöcken errichtet. Kosten: 15.000 Euro.

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