1. Startseite
  2. Lokales
  3. Fritzlar-Homberg
  4. Fritzlar

Neuer Dombauverein St. Peter Fritzlar startet mit 55 Mitgliedern

Erstellt:

Von: Peter Zerhau

Kommentare

Mit Schwung und Elan in das erste Vereinsjahr: Der Vorstand mit von links Schriftführer Martin Volke, Beisitzer Raphael Matthäi, 2. Vorsitzender Konrad Winter, Vorsitzender Stadtpfarrer Patrick Prähler, Rechnungsführerin Marion Amert, Kassenprüfern Jürgen Draude und Michael Kurze sowie Notar und Versammlungsleiter Roland Hoyer.
Mit Schwung und Elan in das erste Vereinsjahr: Der Vorstand mit von links Schriftführer Martin Volke, Beisitzer Raphael Matthäi, 2. Vorsitzendem Konrad Winter, Vorsitzendem Stadtpfarrer Patrick Prähler, Rechnungsführerin Marion Amert, Kassenprüfern Jürgen Draude und Michael Kurze sowie Notar und Versammlungsleiter Roland Hoyer. © Peter Zerhau

In Fritzlar gibt es jetzt den Dombauverein St. Peter Fritzlar. Er startet mit 55 Mitgliedern in sein erstes Jahr. Sie wollen sich für den Erhalt des Doms und dessen Stiftsgebäude einsetzen.

Fritzlar – Gut Ding will Weile haben: So kann man die Gründung und auch das Vorhaben des neuen Dombauvereins St. Peter Fritzlar e.V. bezeichnen. Nach vielen Erläuterungen, Fragen und Ergänzungen zur Vereinssatzung war am Mittwochabend nach zwei Stunden die Messe gelesen – der Verein wurde gegründet und der Vorstand gewählt.

Der Vorstand

Vorsitzender ist Stadtpfarrer Patrick Prähler, der in geheimer Wahl gewählt wurde. Sein Stellvertreter ist Konrad Winter, Vorsitzender des Kirchenverwaltungsrates. Den Vorstand ergänzen Rechnungsführerin Marion Amert, Schriftführer Martin Volke und Beisitzer Raphael Matthäi. Als Kassenprüfer wurden Michael Kurze und Jürgen Draude gewählt.

Dombauverein: Gebäude und Schätze erhalten

Das Vorhaben

Viele Kathedralkirchen in Deutschland haben seit Jahrzehnten einen Dombauverein. Ein solcher Verein soll sich jetzt auch für den Erhalt des Doms in Fritzlar und dessen Stiftsgebäude engagieren. Neben finanziellen Spenden und Mitgliedsbeiträgen sollen kulturelle Veranstaltungen dabei helfen, Geld für den Erhalt des bedeutenden Bauwerks zu sammeln.

Pfarrer Patrick Prähler: „Wir möchten das Erbe von Bonifatius in Ehren halten. Wir können stolz sein, die Schätze zu erhalten.“ Er machte aber auch deutlich, dass der Verein einen sehr langen Atem brauche, denn „wenn man mit der Erhaltung auf der einen Seite fertig ist, kann man auf der anderen Seite wieder neu anfangen“.

50 Teilnehmer der Gründungsversammlung traten dem Dombauverein bei

Die Gründung

Zur Gründungsversammlung hatten sich 70 Gäste in der Alten Waage neben dem Dom St. Peter eingefunden. Notar Roland Hoyer wurde zum Versammlungsleiter gewählt. Er stellte die Vereinssatzung vor, die im Vorfeld mit dem bischöflichen Vikariat in Fulda abgestimmt worden war. Hinzu kamen aus der Versammlung einige Vorschläge und Anregungen, die in die Satzung übernommen werden sollen. So zum Beispiel, dass die einwöchige Einladungsfrist für eine Versammlung auf zwei Wochen verlängert wird. Einig wurde man sich durch Abstimmung darüber, dass die Wahlperiode des Vorstandes vier Jahre betragen soll. Zur Diskussion standen auch drei Jahre.

Von den 70 Teilnehmern entschlossen sich schließlich 55, dem Dombauverein beizutreten. Den neuen Mitgliedern war es dann vorbehalten, den ersten Vereinsvorstand unter der Leitung des Wahlvorstandes Bürgermeister Hartmut Spogat, Dr. Richard Gronemeyer und Michael Schär zu wählen.

Der Mitgliedsbeitrag wurde auf jährlich 50 Euro festgelegt. Es solle zudem einen reduzierten Beitrag für Schüler, Studenten und Bedürftige geben.

Weitere Informationen über die Mitgliedschaft sowie weitere Spendenmöglichkeiten im Internet: katholische-kirche-fritzlar.de

Auch interessant

Kommentare