3. Liga Ost

Meister Fritzlar beim TSC gefordert: Mai setzt auch in Berlin auf Sieg

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Frank

Fritzlar. Vorhang auf zum letzten Spieltag der 3. Liga Ost. Die Handballerinnen des frisch gebackenen Meisters SV Germania Fritzlar peilen zum Abschied von Coach Frank Mai beim Berliner TSC (Sa. 17 Uhr, Seelenbinder-Halle) zwei Punkte an.

„Wir wollen uns als würdiger Meister erweisen und das bedeutet, dass Spiel zu gewinnen, um nicht nur dank des direkten Vergleichs an der Tabellenspitze zu stehen“, erklärt Trainer Mai.

Die Gastgeberinnen von Coach Carlo Gregarek sicherten sich zuletzt trotz einer 21:22-Niederlage in Marienburg den Klassenerhalt, weil Bayreuth gegen Bad Salzuflen verlor. Dennoch erwartet die Domstädterinnen kein einfaches Untergangen. Denn die Hauptstädterinnen sind in der Defensive, wo sie zwischen einer 6:0 und einer 3:2:1-Formation variieren, stark und verfügen mit Juliane Meyer über eine exzellente Torfrau.

Daneben zählen Linksaußen Paula Förster (67 Saisontore), die wurfstarke Halblinke Vivien Schwarz (64) sowie Linkshänderin Ann-Catrin Höbbel (59) zu den Leistungsträgerinnen des TSC. Zuletzt sorgte zudem Milena Gerock im Rückraum für Furore. Gegen Marienberg gelangen der 16-Jährigen sechs Treffer. Die Fäden im Angriff zieht Franziska Chmurski. Dazu sind die TSC-Handballerinnen heimstark. Erst eine Partie hat das Team in eigener Halle verloren - allerdings ausgerechnet das Berlin-Derby gegen den MTV Altlandsberg (21:26). Die SVG-Defensive um Melina Horn und Esther Meyfarth dürfte also gewarnt sein.

„Ich bin stolz auf die Mannschaft und den Verein“, sagt Mai. Der Coach will nicht allzu sehr im Mittelpunkt stehen: „Ich wünsche mir, dass wir das Thema ruhen lassen und uns auf Handball konzentrieren“, sagt der 51-Jährige. Das geht freilich vor allem mit einem Sieg. Das dürfte auch der Stimmung auf der Abschlussfeier der SVG-Spielerinnen in der Hauptstadt zuträglich sein. (mgx)

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