Bauarbeiten laufen 

Eine Wohlfühlkita im Grünen: Die Bauarbeiten an Fritzlarer Sehrgärten haben begonnen

Immer schön auf Abstand: Bürgermeister Hartmut Spogat, Pfarrerin Kirsten Pflüger-Jungbluth, Andreas Eike vom Fachbereich Bauwesen, Kita-Leiterin Dorothee Schäfer, Raphael Matthäi vom Fachbereich Bauwesen, Maike Schoeler vom Kirchenvorstand und Architekt Christian Gerlach am Standort der neuen Kita.
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Immer schön auf Abstand: Bürgermeister Hartmut Spogat, Pfarrerin Kirsten Pflüger-Jungbluth, Andreas Eike vom Fachbereich Bauwesen, Kita-Leiterin Dorothee Schäfer, Raphael Matthäi vom Fachbereich Bauwesen, Maike Schoeler vom Kirchenvorstand und Architekt Christian Gerlach am Standort der neuen Kita.

Große Ereignisse werfen in der Dom- und Kaiserstadt Fritzlar ihre Schatten voraus: Auf einem 5768 Quadratmeter großen Grundstück in den Sehrgärten zwischen Geismarstraße und Kasseler Straße, der Allee und der Herborth-von-Fritzlar-Straße haben die Bauarbeiten für die neue Kindertagesstätte begonnen.

Sieben Gruppen mit 110 bis 130 Kindern sollen künftig in dem Neubau betreut werden, der als Ersatz für die sechsgruppige Kita an der Flugplatzsiedlung errichtet wird, da dort die Betriebserlaubnis ausläuft. So wollen Stadt und evangelische Kirchengemeinde gemeinsam die Kinderbetreuung für Fritzlars Familien aufrechterhalten, sagte Bürgermeister Hartmut Spogat beim symbolischen Spatenstich ohne Spaten. In der neuen Kita sollen darüber hinaus Inklusionskinder betreut werden.

Mittem in Grünen 

Ein Wohlfühlkindergarten mitten im Grünen soll es werden, bei dem Ziele für mehr Umweltschutz, der Einsatz der Luft-Wasser-Wärme-Pumpe zur Beheizung der Kita, extensive Dachbegrünung und Photovoltaikflächen auf den Dächern eingeplant sind, berichtete Architekt Christian Gerlach, der für die Planungen zuständig ist.

Die 1717 Quadratmeter große Kita in den Sehrgärten soll im Sommer 2021 eröffnen. Dann wird jeder Gruppenraum etwa 50 Quadratmeter groß und die Kita mit 100 Quadratmeter Bewegungsraum, Schlaf- und Ruheräumen, Differenzierungs- und Sanitärräumen und einem Teambesprechungsraum ausgestattet sein. „Alles muss klein beginnen, lasst etwas Zeit verrinnen, es muss nur Kraft gewinnen, endlich ist es groß“, zitierte Pfarrerin Kirsten Pflüger-Jungbluth einen Liedtext, den sie auf Kinder wie auf Neubau bezog. Das pädagogische, offene Konzept und die Großzügigkeit ließen keine Wünsche offen, findet Dorothee Schäfer, Leiterin der Kita „Zur Kinderarche“.

Neu dabei ist ein Kindercafé

Doch das ist bei Weitem nicht alles: Das Besondere an dem Neubau ist ein Kinderafé, das auf 60 Quadratmetern Platz bietet. Darüber hinaus sollen eine Küche und eine Turtle-Garage für die unter Dreijährigen entstehen.

Das Außengelände bietet auf 2444 Quadratmetern ordentlich Platz zum Spielen und Toben, für Eltern und Personal stehen 42 Parkplätze bereit. Auch die Zufahrtsstraße soll nach Fertigstellung des Gebäudes ausgebaut werden, berichtete Spogat.

Gesamtkosten werden auf fünf Millionen geschätzt 

Die Gesamtkosten für die neue Kindertagesstätte werden auf fünf Millionen Euro geschätzt. Die Finanzierung erfolgt voraussichtlich aus der Kinderbetreuungsfinanzierung 2018 bis 2020 und dem Investitionsprogramm Hessenkasse. Außerdem übernimmt die Kirchen einen Anteil sowie der Kreisausgleichsstock des Schwalm-Eder-Kreises sowie die Stadt Fritzlar.

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