Elektroauto wartet auf die Zulassung

Tüfteln mit viel Phantasie: Zwölf Projekte in 80 Schulstunden gebaut

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Stolz auf ihre Projekte: Schüler der Reichspräsident Friedrich-Ebert- Schule aus der Abteilung Fachoberschule Technik zeigen, was sie in 80 Schulstunden geleistet haben.

Fritzlar. Nicht in 80 Tagen um die Welt, sondern innerhalb von 80 Schulstunden ein Projekt ihrer Wahl realisieren: Das war die Vorgabe für mehr als 50 Schüler der Reichspräsident Friedrich Ebert Schule in Fritzlar.

Jetzt stellten die vier Zwölfer-Klassen der Abteilung Fachoberschule Technik das Ergebnis ihrer Arbeiten vor.

Zwölf Projekte hatten die Schüler unter der Regie von Abteilungsleiter Dirk Beyer und seinen Kollegen Jürgen Pfingst, Marco Pelz und Roger Ring ausgearbeitet und mit Wissen, Fantasie und Können umgesetzt.

Digitales Klassenbuch 

Dazu gehörten neben einer mobilen Photovoltaikanlage auch eine Drechselbank, das digitale Klassenbuch, eine Windkraftanlage, das Elektro-Auto, die Biogasanlage, die Umweltschule, ein digitales Keyboard, der Hundelift, eine Hybrid-Auto-Simulation, die Pelletpresse und fahrbare Bierzeltgarnituren.

Einstiegshilfe: Wenn ein großer Hund nicht mehr in das Auto springen kann, hilft diese Hebebühne, gebaut von Niklas Strube, Fabian Trümner, Eric Siegmann, Marvin Witte (von links).

Für viele Projekte reichten die Schulstunden nicht aus und deshalb trafen sich die Teams auch außerhalb der Schule, um zu basteln und zu schrauben. Der Erfolg krönte ihre Bemühungen, denn bis auf das Elektro-Auto - es wird nach Fertigstellung als Schulauto eingesetzt und steht auch der Homberger Schule zur Verfügung - , waren alle Vorhaben funktionstüchtig.

An dem Auto, es soll nach Abnahme für den Straßenverkehr zugelassen werden, wird in Verbindung mit dem Fraunhofer Institut noch gearbeitet und es soll bis Oktober fahrbereit sein.

Pellets aus Holzschnitzel 

International wird die Fritzlarer Reichspräsident Friedrich-Ebert-Schule bald im Zentralafrikanischen Staat Ruanda durch das Projekt Pelletpresse bekannt werden, denn die Schüler haben nach der Anfrage aus Afrika eine Anleitung erstellt, wie man aus Schrott ein funktionstüchtiges Gerät zum Pressen von Pellets aus Holzschnitzeln baut.

Von Rainer Zirzow

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