Große Schäden durch Windhosen in Fritzlar und Wehren

Fritzlar. Das Unwetter, das am frühen Sonntagabend über Nordhessen zog, hat in Fritzlar und dem Stadtteil Wehren große Schäden verursacht.

In Wehren fand das Brunnenfest ein jähes Ende, der Sturm hatte das Zelt umgeblasen, dazu wurden im Ortskern zahlreiche Dächer teilweise abgedeckt. 

Übel zugerichtet wurde die Feldscheune zwischen Wehren und Kirchberg. Hier hatte eine Windhose das halbe Dach abgerissen und es samt Gebälk über 150 Meter weit auf ein Feld geworfen. Verletzt wurde niemand. 

Aktualisiert um 9.33 Uhr

In der Kernstadt musste die Stadt Fritzlar den neuen Friedhof für Besucher sperren. Hier hatte eine Windhose eine 200 Meter breite Schneise gezogen und zahlreiche Bäume entwurzelt und dicke Äste abgebrochen. Wie Hartmut Hucke, Stadtbrandinspektor und Leiter des städtischen Bauhofs, am Montag sagte, habe man nach Rücksprache mit Bürgermeister Hartmut Spogat nach dem Ortstermin darauf verzichtet, noch am Sonntagabend mit den Aufräumarbeiten zu beginnen, da keine unmittelbare Gefahr bestand. 

Am Montag begannen städtische Arbeiter damit, die Wege frei zu machen. Anschließend wird ein Gutachter den Friedhof in Augenschein nehmen und die Schäden auflisten. Dazu, so Hucke weiter, müssen die Grabsteine im betroffenen Bereich auf Standsicherheit überprüft werden. Bis dahin bleibt der Friedhof gesperrt, die Stadt gibt den Termin der Freigabe dann bekannt. (zzp)

Die Folgen des Unwetters in Fritzlar

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