Arbeiten für Parkplatz laufen

Weg frei für Wohnanlage: Fritzlarer Parlament stimmt Plänen am Hohlen Graben zu

Am Hohlen Graben in Fritzlar sind nicht nur die Arbeiten für den Parkplatz in vollem Gange. Auch Wohnbebauung soll entstehen.
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Am Hohlen Graben in Fritzlar sind nicht nur die Arbeiten für den Parkplatz in vollem Gange. Auch Wohnbebauung soll entstehen.

Der neue Parkplatz am Hohlen Graben in Fritzlar nimmt Gestalt an, und auch der geplanten Wohnbebauung beidseitig des Parkplatzes steht nichts mehr im Wege – die Pläne für das Wohnkonzept fanden in der jüngsten Stadtverordnetensitzung breite Zustimmung.

Fritzlar - Hier plant zum einen in den westlichen Freiflächen des Hohlen Grabens, die zurzeit noch von Grün bewachsen sind, die VR Partnerbank Chattengau/Schwalm-Eder als Investor eine Wohnanlage mit vier Mehrfamilienhäusern. Die vom Architekturbüro Gerlach (Fritzlar) geplanten Gebäude sollen mindestens dem „Effizienzhaus-Standard 55“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) entsprechen, mit Photovoltaikanlagen versehen werden und eine Begrünung der Dachfläche aufweisen – Details sollen im Planungsausschuss erörtert werden.

Zuvor hatten die Stadtverordneten bereits zugestimmt, ein rund 1140 Quadratmeter großes Grundstück Am Hohlen Graben zwischen Stadthalle und künftigem Parkplatz an die Bank zu veräußern, das für das Wohnkonzept benötigt wird. Zum Verkauf soll es jedoch nur kommen, wenn das Bauvorhaben verwirklicht wird, so die Auflage der Stadt.

„Wohnraum wird gesucht in Fritzlar“, sagte Axel Jäger (Grüne). Zudem sei zu begrüßen, dass es sich bei dem Projekt mit der regionalen Bank um einen ortsansässigen Investor handele. Mit Wohnungsgrößen von 50 bis 90 Quadratmetern auf Mietbasis werde „der Wohnraum, der in Fritzlar fehlt“ geschaffen, so Martin Hannappel (CDU).

Zustimmung erhielten auch die Pläne der Philippstaler Investoren Green Village GmbH mit ihrer Geschäftsführerin Yvonne Akkoyun. Sie wollen auf der gegenüber liegenden Seite des neuen Parkplatzes Am Hohlen Graben eine Wohnanlage bauen.

Das ursprüngliche Konzept soll von acht auf sieben Mehrfamilienhäuser reduziert werden, so die Forderung der Stadtverordneten. Das östliche, in Richtung Berliner Platz gelegene Mehrfamilienhaus soll niedriger gebaut werden (nur zwei Vollgeschosse plus Staffelgeschoss) und der Abstand der Wohnblocks zur Anliegerstraße Am Hohlen Graben soll variieren, um so ein aufgelockertes Gesamtbild der Wohnanlage zu erzeugen.

Die Pläne sehen vor, mit den sieben Wohnblöcken zwischen dem Hohlen Graben und dem Oberen Schulweg rund 70 Wohnungen der Größe 65 bis 130 Quadratmeter zu bauen, ausgestattet mit Balkonen und Terrassen sowie Tiefgaragen. (Kerstin Diehl)

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