1. Startseite
  2. Lokales
  3. Fritzlar-Homberg
  4. Fritzlar

Weg ist frei für weitere Hessentagsprojekte der Stadt Fritzlar

Erstellt:

Von: Daniel Seeger

Kommentare

Aus Naturrasen wird Kunstrasen: Der Sportplatz „Exer“ soll umgebaut werden.
Aus Naturrasen wird Kunstrasen: Der Sportplatz „Exer“ soll umgebaut werden. © Peter Zerhau

Eine Sporthalle und ein Kunstrasenplatz – beides Hessentagsprojekte, die vom Land gefördert werden, sollen in Fritzlar entstehen. Das haben die Stadtverordneten beschlossen.

Fritzlar – Dass der Hessentag 2024 immer näher rückt, war auch bei der jüngsten Stadtverordnetenversammlung im Fritzlarer Rathaussaal deutlich zu spüren. Über gleich mehrere Großprojekte entschied das Parlament in einer fast dreieinhalbstündigen Marathon-Sitzung.

Einen Schwerpunkt bildete das Thema Sport. So soll nach Beschluss der Stadtverordnetenversammlung auf einem Areal am Roten Rain ein „kleines Sportzentrum“ entstehen, wie Fritzlars Bürgermeister Hartmut Spogat bei der Sitzung am Donnerstag, 12. Mai, sagte.

Sporthalle und einen Kunstrasenplatz für Fritzlar

Konkret geht es um eine Sporthalle und einen Kunstrasenplatz – beides Hessentagsprojekte, die vom Land gefördert werden. Die Sporthalle soll auf einer Liegenschaft entstehen, die noch im Eigentum des Bundes ist und die einst Standort des Geophysikalischen Messzuges der Bundeswehr war.

Mit dem Beschluss der Stadtverordneten steht nun fest, dass die weiteren Planungen für die Stadtsporthalle auf dem Gelände am „Exer“ vorangetrieben werden sollen und dass für das geplante Projekt am dortigen Standort ein Bebauungsplan aufzustellen ist, mit dem die erforderliche Grundstücksfläche als „Fläche für den Gemeinbedarf“ mit der Zweckbestimmung „Sporthalle“ ausgewiesen wird. Der Magistrat wurde beauftragt, das Grundstück zu kaufen, dem erforderlichen Grundsatzbeschluss stimmte das Parlament einstimmig zu.

Fritzlar: Kunstrasenplatz mit Sand als Einstreumaterial

Das war auch beim Beschluss über den Bau des Kunstrasenplatzes der Fall. Der soll auf dem Sportplatz „Exer“ entstehen. Als Einstreumaterial soll Sand zum Einsatz kommen, was als ökologisch verträglich gilt. Die Stadt erwartet hier langfristig großes finanzielles Einsparpotenzial.

Neben der Sporthalle und dem Kunstrasenplatz wurde noch zwei weiteren Projekten am „Exer“ die Tür geöffnet. So könnte das Technische Hilfswerk hier zukünftig einen neuen Standort erhalten, denn am alten Standort mangelt es zunehmend an Platz. Außerdem wurde der Weg für den Bau einer großen Fotovoltaik-Anlage durch einen Investor geebnet. (Daniel Seeger)

Auch interessant

Kommentare