Große Erleichterung über frühere Freigabe des Schladenweges

Wieder freie Fahrt zum Domstadtcenter

Schilder zeigen den Weg: Vom Schladenweg in Fritzlar geht es jetzt auch wieder in Richtung Domstadtcenter und Innenstadt. Darüber freuen sich (von links) Bauamtsleiter Berthold Menges , Carsten Spielmann, Ingenieur Martin Heer, Michael Kesselhein von Hessen Mobil, Davor Juricic von der gleichnamigen Baufirma, Andreas Krüger von der Firma Rohde und Elke Schäfer-Dietrich vom Edeka-Markt am Domstadtcenter. Foto: Yüce

Fritzlar. Die Erleichterung bei Elke Schäfer-Dietrich ist riesig. „Endlich ist der Weg zu uns wieder frei", sagt die Inhaberin des Edeka-Marktes am Domstadtcenter in Fritzlar. Seit Beginn der Bauarbeiten an der Ederbrücke Anfang Juli hätten die Geschäfte dort sehr gelitten.

Viele Kunden seien einfach nicht mehr gekommen, weil sie eine sechs Kilometer lange Umleitung in Kauf nehmen mussten. Damit ist ab sofort Schluss: Vom Schladenweg am Amtsgericht kann wieder nach rechts in Richtung Am Hospital abgebogen werden. Und auch der Weg in die Altstadt ist wieder frei. Auf der Strecke in Richtung Ederbrücke bleibt die Einbahnstraßenregelung allerdings erhalten.

„Das hilft uns sehr. Wir haben uns wie ausgesperrt gefühlt“, so Schäfer-Dietrich. Wie groß die Einschnitte für die Geschäftsleute waren, wollte sie aber nicht sagen. Nur so viel: „Wir waren alle sehr stark betroffen.“

Früher fertig geworden 

Durch die gute Zusammenarbeit der am Bau beteiligten Firmen, der Stadt, des Gruppenwasserwerkes und der Energie Waldeck-Frankenberg sei es möglich geworden, diesen Abschnitt früher als geplant frei zu geben, erklärt Carsten Spielmann. Er arbeitet für Hessen Mobil und ist der Mann, bei dem die Fäden für die Sanierung der Fritzlarer Ederbrücke zusammenlaufen.

Das bedeute aber nicht, dass sich das auf die gesamte Dauer der gesamten Sanierungsarbeiten auswirke. Geplant sei, die Arbeiten im November 2015 abzuschließen. „Die Zeit braucht es auch“, sagt Spielmann zur HNA.

„Bislang gab es keine Ereignisse, die uns in Verzug gebracht haben. Das kann sich aber ändern, bei einer solch großen Baustelle läuft nie alles reibungslos“, sagt Spielmann. Im nächsten Bauabschnitt - auf der anderen Seite der Straße - habe man es mit mehreren Leitungsanschlüssen und - erneuerungen zu tun. „Diese befinden sich zum Teil im tieferen Bereich.“ Daher werde man für die Arbeiten dort länger brauchen, als für die auf der gerade abgeschlossenen anderen Seite.

Die geänderte Verkehrsführung am Schladenweg wird durch Verkehrsschilder geregelt. „Sicher müssen sich die Autofahrer erstmal daran gewöhnen“, sagt Spielmann.

Von Maja Yüce

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