„Es wird nur ein Flickwerk“

Bauarbeiten in Hombergshausen sorgen bei Bürgern für Unmut 

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Das ist für ihn ein Grund zum Ärgern: Die Kanalbauarbeiten in Hombergshausen gehen nicht voran, sagt Horst Gille. Der Anwohner der Falkenberger Straße (hinten um Bild) moniert die seit Monaten holprige Fahrbahndecke.

Hombergshausen. Horst Gille ist sauer: Schon seit Dezember sind in Hombergshausen die Bagger und Baumaschinen unterwegs. Seitdem sind die Straßen im Homberger Stadtteil aufgerissen, denn der Kanalbau steht an.

Damit aber, sagt der 73-Jährige, gehe es einfach nicht voran. Seit Weihnachten müssten sich die Hombergshäuser über aufgerissene Fahrbahndecken, Materialreste am Straßenrand und über Schotterberge mitten am Weg ärgern. Das sei so nicht akzeptabel: „Uns fliegen ja die Steinchen bis vor die Haustür, wenn die Autos vorbeifahren“, sagt Gille, dessen Haus ein Stück von der Straße zurückgesetzt liegt.

Aufragende Kanaldeckel, Schotter und Asphalt im Wechsel: Anwohner in der Falkenberger Straße beschweren sich über das große Flickwerk.

Was Gille aber am meisten ärgert, ist die Tatsache, dass es einen deutlich sichtbaren Unterschied zwischen den einzelnen Straßen im 98-Einwohner-Dorf gibt. Während im Oberdorf Asphalt in die Fahrbahndecke eingebaut werde und auch der Straßenrand ordentlich bearbeitet werde, würden im Unterdorf nur kleine Inseln auf der Fahrbahndecke bearbeitet und geflickt.

Auch wenn im Oberdorf der Busverkehr unterwegs sei und die Straße für diese Last ausgelegt sein müsse, könne er das nicht verstehen, sagt Horst Gille. „Oben im Dorf Asphalt und unten Flickwerk - das geht doch gar nicht.“

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