Zehntausend besuchten Familientag in Fritzlar

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Feuerwehrkinder: die Geschwister Konstantin (11, von links), Tigomas (9) und Catalina Fritz aus Volkmarsen am Stand der Jugendfeuerwehr Schwalm-Eder-Kreis.

Fritzlar. Fast 10.000 Besucher kamen am Sonntag zum 9. Hessischen Familientag in Fritzlar.

Seine Erwartungen an die Veranstaltung seien übertroffen worden, sagt Fritzlars Bürgermeister Hartmut Spogat am Montag nach dem Fest. „Wir dürfen stolz auf diese großartige Gemeinschaftsleistung zurückblicken. Alle Beteiligten waren sehr engagiert und haben den Gästen am Sonntag ein umfangreiches Programm geboten“, lobte Spogat. Man habe anfangs befürchtet, dass sich die Besucherzahl aufgrund zahlreicher weiterer Veranstaltungen in der Region eher in Grenzen halten würde. 

Falsch gedacht: Die Veranstaltung war nach Angaben Spogats ein voller Erfolg, sowohl mit Blick auf die tausende Besucher als auch auf die gelungene Planung und Umsetzung des dargebotenen Programms. Etwa 120 Einrichtungen, Vereine, Verbände, Schulen, Kindergärten und mehr hatten sich beim Hessischen Familientag in Fritzlar mit Mitmachaktionen, Informationsständen und Programm auf zwei Bühnen in der Innenstadt präsentiert. Die Besuchermasse beeinflusste am Sonntag auch die Parkplatzsituation im Zentrum: Drei Parkplätze standen den Gästen zur Verfügung, zwischenzeitlich zählte man am Nachmittag etwa 2000 Pkw in Fritzlar, berichtet Spogat. Im Einsatz war auch ein Shuttlebus.

10.000 Besucher beim Hessischen Familientag in Fritzlar

Bevor der neunte Hessische Familientag von Familienminister Stefan Grüttner, dem Stiftungsratsvorsitzenden der Karl Kübel Stiftung, Matthias Wilkes und Bürgermeister Hartmut Spogat offiziell eröffnete wurde, hatte die Musikgruppe auf der Marktplatzbühne mit ihrer fetzigen Percussion-Show die Besucher auf dem überfüllten Marktplatz bereits in Stimmung gebracht.

Thomas Ranft vom Hessischen Rundfunk hatte das Kommando auf der Marktplatzbühne und übergab als Erstem dem Hessischen Familienminister das Wort. Stefan Grüttner bezeichnete den Familientag nicht nur als ein starkes Signal für Familien, sondern auch für eine familienfreundliche Politik und für eine Kultur der Anerkennung.

Der Minister betonte, dass die Hessische Landesregierung viel in Familien investiere, und gleichzeitig unter anderem Jugendarbeit, Mehrgenerationenhäuser und Altenhilfe fördere und unterstütze.

Matthias Wilkes unterstrich, dass Familie alle angehe, und dass die Karl Kübel Stiftung gemeinsam mit dem Land Hessen beim neunten Familientag hessenweit ein Zeichen setze. Bürgermeister Hartmut Spogat war froh, den Zuschlag für die Ausführung des Familientages erhalten zu haben. Er bezeichnete Fritzlar als eine Stadt, die vieles zu bieten habe und besonders für Familien liebenswert sei.

Minister Grüttner und Matthias Wilkes hätten sich erstaunt gezeigt über das riesige Engagement von allen Beteiligten, diesen Familientag zu gestalten. Solche ein von Herzen kommendes Willkommen und Miteinander, wie sie es in Fritzlar erlebten, hätten sie selten empfunden, gab Bürgermeister Spogat das Lob an alle Beteiligten weiter.

Zu Recht könnten die Verantwortlichen der Stadt Fritzlar auf einen gelungenen Familientag in der alten Domstadt zurückblicken. Allein die Menschenmasse konnte sich sehen lassen: An den Verpflegungsständen hatten sich lange Schlangen gebildet.

Auch am HNA-Stand, wo Daniel Rudolph aus bunten Luftballons Figuren modellierte, standen die Besucher mit ihren Kindern geduldig an.

Wunschbaum und Sicherheit

Viel zu lesen wird Bürgermeister Hartmut Spogat sicherlich in der nächsten Zeit haben: die Gäste durften am Stand der Karl-Kübel-Stiftung auf dem Marktplatz Zettel mit Wünschen und Anregungen ausfüllen, wie beispielsweise die Stadt noch kinderfreundlicher in Sachen Kitas, Schulen und Betreuung werden könne.

Ein Lagezentrum für Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt und Bauhof war im Rathaussaal eingerichtet worden. Dort wurden Abläufe für Sicherheit und Parkplatzsteuerung koordiniert. Wie Stadtbrandinspektor Hartmut Hucke sagte, könnte von hier aus schnell reagiert und Hilfe geleistet werden. Als um kurz nach 18 Uhr der Familientag beendet war, gab es bis auf kleinere Verletzung nach Stürzen keine Vorkommnisse. Kinder, die kurzfristig verschwunden waren, konnten schnell wieder zu ihren Familien gebracht werden.

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