Zwei Meter lange Würgeschlange: Plötzlich lag der Python auf dem Feld

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40 Zentimeter Umfang: Der Python war beeindruckend groß. Tierarzt Dr. Ulrich Paul (links) und Polizist Raimund Brück kümmerten sich um das Tier, das in einem schlechten Allgemeinzustand war. Hinten Hartmut Blum vom Veterinäramt (klicken zum Vergrößern).

Fritzlar. Nach dem Schlangenbiss von Christine Neubauer beim Kultursommer beschäftigte erneut ein Python die Öffentlichkeit in Fritzlar: Die über zwei Meter lange Schlange lag auf einem Feld bei Wehren. Gebissen wurde niemand.

Landwirt Dieter Loch aus dem Stadtteil Wehren traute seinen Augen nicht, als er am Donnerstag auf dem Feld das große Reptil fand. Er rief bei der Polizei an, worauf Rainer Stahl und Raimund Brück anrückten und die Schlange, die sich in einem schlechten Zustand befindet, in einer Styroporbox verstauten.

„Die war ganz und gar nicht mit diesem Umzug in die Kiste einverstanden“, sagten die Beamten, die es aber schafften, den Deckel drauf zu machen und mit einem Polizei-Absperrband zu verschnüren.

Vom Kreisveterinäramt war Tiergesundheitsaufseher Hartmut Blum vor Ort, dann kam Tierarzt Dr. Ulrich Paul aus Haddamar, den man erreicht hatte. Nachdem die Polizisten den Python ins Sprechzimmer transportiert hatten, schaute sich Paul das Fundtier an. Als Erste Hilfe-Maßnahme wurde die Schlange befeuchtet, was ihr zu gefallen schien.

Währenddessen hatte Hartmut Blum nach etlichen Telefonaten eine Adresse in der Reptilienauffangstation in Sontra ausfindig gemacht. Dort wurde die Schlange von einem Mitarbeiter des Fritzlarer Bauhofes hingebracht.

Unklar ist, ob der über zwei Meter lange Python ausgebüxt ist oder ausgesetzt wurde.

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