Starkes letztes Quartal benötigt

Hospital zum Heiligen Geist: Zwei neue Chefärzte sollen es richten

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Sie sollen für Kontinuität sorgen: Dr. Carsten Bismarck (Ärztlicher Direktor, links) mit Dr. Frank Schmidt (Mitte) und Dr. Wolfgang Lorch. 

Fritzlar. In dieses Duo setzen die Krankenhaus-Mitarbeiter große Hoffnungen: Dr. Frank Schmidt und Dr. Wolfgang Lorch sind die neuen Chefärzte am Hospital zum Heiligen Geist in Fritzlar.

Am Donnerstag wurden die beiden vorgestellt. Schmidt ist der Chef der Inneren Medizin, Lorch kümmert sich um die Anästhesie.

„Wir freuen uns, dass die Führungsriege wieder geschlossen ist. Wir haben auf Sie gewartet“, sagte Dr. Carsten Bismarck. Der Ärztliche Direktor wisse, dass „wir hier etwas anpacken müssen“. Welche Aufgaben das sind, erklärte Geschäftsführer Heinrich Gerdes.

Das vergangene halbe Jahr sei im Hospital nicht leicht gewesen. „Aber wird haben das sehr gut bewältigt“, sagte Gerdes. Nach dem Weggang des Chefarztes der internistischen Abteilung, Dr. Wolfgang Dausch, sei es wichtig, wieder für Kontinuität in der Kardiologie zu sorgen. Die mitunter längeren Wartezeiten im Medizinischen Versorgungszentrum sollen verkürzt werden. Eine weitere Baustelle ist die Besetzung des Notarztwagens. „Das wollen wir tagsüber mit der Anästhesie schaffen“, kündigte Gerdes an. Dr. Lorch soll zudem die Schmerztherapie ausbauen.

Durch den Weggang von zwei Chefärzten und einen hohen Krankenstand habe das Hospital „einige sehr schwache Belegungsmonate“ verzeichnet. Gerdes appellierte an die Mitarbeiter: „Wir brauchen ein starkes letztes Quartal. Geben Sie noch einmal alles.“ Der Geschäftsführer zeigte sich trotz der Herausforderungen und der anstehenden Krankenhausreform zuversichtlich. „Wir haben gute Chancen, am Markt zu bleiben und die Selbstständigkeit zu erhalten.“

Mit Dr. Schmidt und Dr. Loch hätten die Verantwortlichen eine gute Wahl getroffen. „Es ist die richtige Mischung aus Berufserfahrung, Lebenserfahrung und Zusatzqualifikationen.“ Karl-Otto Winter vom Kuratorium wünschte den Neuen, dass sie schnell in Fritzlar und im Hospital ankommen: „Wir freuen uns auf eine lange Zusammenarbeit.“

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