Vorfahrt übersehen

Schwer verletzter Vater und Sohn - Unfall an A49-Auffahrt bei Fritzlar

Bei einem Unfall an der A49-Auffahrt bei Fritzlar wurden am Mittwochabend ein Vater und sein 5-jähriger Sohn schwer verletzt.

  • Schwerer Unfall bei Fritzlar.
  • Ein 55-jähriger hatte an der A49-Auffahrt die Vorfahrt missachtet.
  • Ein 34-jähriger Mann und sein 5-jähriger Sohn wurden schwer verletzt.

Erhebliche Verletzungen zogen sich ein 34-jähriger Mann aus dem Fritzlarer Stadtteil Werkel und sein 5-jähriger Sohn bei einem Verkehrsunfall am Mittwoch (22.01.2020) gegen 18 Uhr zu. Beide wurden mit Rettungswagen in Kasseler Kliniken gefahren. 

Unfall bei Fritzlar: 55-jähriger Autofahrer hatte Vorfahrt des 34-Jährigen übersehen

Nach Angaben der Polizei waren Vater und Sohn mit dem Wagen auf der L3150 von Fritzlar in Richtung Werkel unterwegs. Ein 55-jähriger Mann aus Litauen kam von Werkel und wollte nach links auf die A49 auffahren. Dabei übersah er vermutlich den vorfahrtsberechtigten Wagen des Mannes aus Werkel und die beiden Fahrzeuge kollidierten.

Unfall bei Fritzlar: Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab

Da aus beiden Fahrzeugen Betriebsstoffe ausliefen, wurde neben Rettungsdienst, Notarzt und Polizei auch die Fritzlarer Feuerwehr alarmiert. Sie sicherten die Unfallstelle ab, leuchteten sie aus und banden die ausgelaufenen Betriebsstoffe.

Beide Fahrzeuge erlitten einen wirtschaftlichen Totalschaden, den die Polizei bei dem Mann aus Werkel mit 12.000 Euro und dem Litauer Fahrzeug mit 8000 Euro angab.

Unfall bei Fritzlar: Vater und Sohn schwer verletzt

Unfall bei Fritzlar - Vater und Sohn schwer verletzt
 © Peter Zerhau
Unfall bei Fritzlar - Vater und Sohn schwer verletzt
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Unfall bei Fritzlar - Vater und Sohn schwer verletzt
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Unfall bei Fritzlar - Vater und Sohn schwer verletzt
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Unfall bei Fritzlar - Vater und Sohn schwer verletzt
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Unfall bei Fritzlar - Vater und Sohn schwer verletzt
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Unfall bei Fritzlar - Vater und Sohn schwer verletzt
 © Peter Zerhau
Unfall bei Fritzlar - Vater und Sohn schwer verletzt
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Unfallzahlen in Hessen gehen zurück

Insgesamt gehen die Unfallzahlen in Deutschland zurück. Im ersten Halbjahr des Jahres 2019 kamen 1465 Menschen bei Unfällen auf deutschen Straßen ums Leben. Das sind 40 Menschen oder 2,7 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2018.

Die meisten Verkehrstoten gab es im letzten Jahr in östlichen Bundesländern. In Sachsen-Anhalt kamen 29 Menschen um, in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern jeweils 27. Am besten stehen im Bundeslandvergleich die drei Stadtstaaten dar.

In Hessen kamen im ersten Halbjahr 2019 bei Unfällen 101 Menschen ums Leben, das sind 11 weniger als im ersten Halbjahr 2018. In den ersten elf Monaten des Jahres 2019 verloren 211 Menschen ihr Leben im Straßenverkehr und damit drei weniger als von Januar bis November 2018, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden Mitte Januar mitteilte. Im November 2019 wurden 14 Todesopfer gezählt. Im Jahr zuvor lag die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle in diesem Monat noch bei 16.

Auch bei den Verkehrsunfällen mit Verletzten und der Zahl der Verunglückten gab es nach Angaben der Statistiker einen Rückgang. In den ersten elf Monaten des Vorjahres seien 18.817 Unfälle mit Personenschaden registriert worden. Das seien 5,5 Prozent weniger als von Januar bis November im Jahr 2018 gewesen. Die Zahl der Verunglückten sei um 5,2 Prozent auf 24.907 Personen zurückgegangen. Das seien die niedrigsten Werte der letzten 30 Jahre gewesen, sagte ein Sprecher des Landesamtes.

Bei Fritzlar sorgte vier Tage vor Weihnachten (20.12.2019) Glatteis für einen schweren Unfall, bei dem eine 21-jährige Frau auf einen LKW der Gegenfahrbahn prallte.

Bei einem Verkehrsunfall auf der B253 zwischen Fritzlar und Borken wurden am Mittwoch ( 18.12.2019) vier Personen verletzt. Der Rettungshubschrauber Christoph 7 war im Einsatz. 

Rubriklistenbild: © Peter Zerhau

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