Fritzlarer Dombibliothek: Schätze aus 1000 Jahren

Fritzlar. Schätze aus fast 1000 Jahren beherbergt die Dombibliothek in Fritzlar (Schwalm-Eder-Kreis). Doch blieben die wertvollen Bücher, Handschriften, Urkunden und Akten in den Räumen über dem Kreuzgang des Fritzlarer St. Petri-Domes der Öffentlichkeit lange nicht zugänglich.

Das soll sich jetzt ändern: Ab dem 17. April wird die Bibliothek täglich wie Dommuseum und Domschatz geöffnet sein, zumindest den Sommer über. Seit Herbst vergangenen Jahres ist Margit Vogt (Foto, mit mittelalterlichem Kräuterbuch) als Halbtagskraft damit befasst, die Bestände zu erfassen und Datenbanken zu erstellen. Die letzte Bestandserfassung stammt aus dem Jahr 1936. Damals wurden 5486 Bücher gezählt, inzwischen sind es geschätzte 2000 mehr. Die älteste Urkunde datiert aus dem Jahr 1085. Auch ein Ablassbrief, gedruckt von Buchdruckerfinder Johann Gutenberg im Jahr 1454, gehört zu den Fritzlarer Kostbarkeiten. (ula) Foto: Lange-Michael

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