FWG: Träume von der neuen Shoppingwelt in Homberg trügen

Homberg. Die Träume, die in Homberg von einer „tollen neuen Shoppingwelt" auf dem ehemaligen Ulrich-Areal herrschen, trügen. Es seien keine neuen Boutiquen und Fachgeschäfte zu erwarten, so das Fazit der FWG-Fraktion.

Es gehe ganz schlicht um die Frage, ob Rewe zukünftig einige Meter vom Stellbergsweg Richtung Ziegenhainer Straße und Aldi vom Efze-Center in die Innenstadt umziehe.

Ohne neue Einkaufsangebote werde Homberg aber nicht attraktiver. Ob jemand aus Wabern, Frielendorf oder Malsfeld nach Fritzlar, Schwalmstadt oder Melsungen zum Einkaufen fährt - oder nach Homberg - entscheide sich sicher nicht an der Frage, ob Aldi am Stadtrand oder im Stadtzentrum ist. „Dazu müsste man zusätzlich neue, attraktive Geschäfte nach Homberg holen. Davon ist derzeit aber keine Rede.“

Der Trend, Märkte von den Randgebieten zurück in die Innenstadt zu holen, sei zu begrüßen, teilt die FWG mit.

Absurd sei aber, dass die Homberger Mehrheitsparteien gerade in den vergangenen Monaten die Randgebiete gestärkt haben: „Im Efze-Center wurde eine erhebliche Erweiterung genehmigt. An der Nordumgehung ist ein gerade erst genehmigtes, komplett neues Einkaufsgebiet im Bau. Und bei Weckesser werden die Möglichkeiten, mit der Entscheidung über den Bau eines weiteren Lebensmitteldiscounters wenigstens zu warten, bis im Areal Ulrich Klarheit herrscht, nicht genutzt“, so der Vorsitzende der Homberger FWG, Christian Utpatel. Eine Verlagerung von Einkaufsflächen in die Innenstadt müsse konsequent umgesetzt werden und von einem Gesamtkonzept für die Stadtentwicklung begleitet werden.

Die Homberger FWG ermutigt überdies die Aktiven in der Homberger Altstadt, sich offensiv mit den Entwicklungen im „Areal Ulrich“ auseinanderzusetzen. Vielleicht gelinge es ja, die seit Jahren diskutierte Marketingstrategie „Einkaufserlebnis Homberger Altstadt“ umzusetzen. (may)

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