Auszeichnung des Olympischen Sportbundes

140 Sportler legten in Gudensberg das Sportabzeichen ab 

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Die große Sportabzeichen-Gemeinde des TSV Obervorschütz: Für ihr fleißiges Training und das wiederholte Ablegen der Prüfungen wurden Kinder und Erwachsene mit Urkunden ausgezeichnet.

Obervorschütz. Viele Sportler legten das Sportabzeichen im Gudensberger Weinbergstadion ab. Darunter auch Kinder mit Behinderungen von der „Schule am Dom“ in Fritzlar.

Das „Deutsche Sportabzeichen“ ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes. In den vier Disziplinen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination werden Prüfungen abgelegt. Dafür gibt es dann Urkunden und Abzeichen in Bronze, Silber und Gold.

Seit rund 50 Jahren ist mit großem Einsatz der TSV 1894 Obervorschütz an dieser Aktion beteiligt. Allein 2018 konnten fünf neue Prüfer ausgebildet werden. Sylvia Sprenger und Katja Pohlmann-Friesel nahmen nun im DGH die Urkundenverleihung vor.

140 Sportler fanden im Sommer den Weg ins Gudensberger Weinbergstadion. Darunter waren 40 Kinder ab sechs Jahren und Jugendliche. Noch Ende Oktober wurde gegen Abend trainiert und die erzielte Werte mit der Taschenlampe aufgenommen.

Das Mini-Sportabzeichen konnte in der Mutter-Kind Turngruppe erlangt werden. Am Sporttag der Grundschule nahmen 80 Kinder teil. 21 erfüllten die Bedingungen. Kerstin Dittmar-Koch war verantwortlich für den Spendenlauf der Schule: Laufen für Leben.

Auch für Behinderte

Dann gab es bereits im dritten Jahr den „Tag des Sportabzeichens“ an einem Samstag. Besonders hervorzuheben ist die langjährige Zusammenarbeit mit der „Schule am Dom“ in Fritzlar. Kinder mit Einschränkungen können das Abzeichen unter speziellen Bedingungen ablegen.

Die Verantwortlichen wurden in diesem Jahr mit „Sterne des Sports“ ausgezeichnet. Verliehen wird dieser Preis von der VR-Bank in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund.

Vom damit verbundenen Preisgeld wurden bereits Stoppuhren, eine Hochsprunglatte und weitere Ausrüstungen erstanden.

Wie heißt die beste Medizin der Welt? Das erläuterte in einem kurzen Vortrag Dr. med. Rainer Matejka. Ganz klar, es ist der Sport. 20 bis 30 Prozent aller Krebsarten gingen durch Bewegung zurück, berichtete der Arzt. Beim Schwimmen, Radfahren und auf dem Sportplatz werden Ablagerungen im Körper vermindert, ebenso Stress.

„Stimmt nicht“, rief es aus dem Publikum, „ich hatte bei der Sportprüfung total Stress!“ Aber das war dann wohl der gute, der notwendige Stress. Wie fröhlich es auf dem Sportplatz zuging, zeigte zum Schluss eine Bildershow.

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