32. Oldtimer-Schau der Eicherfreunde und des Bulldog-Clubs Nordhessen

500 Aussteller zeigten ihre Oldtimer in Gudensberg

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Eine Leidenschaft für Schlepperfreunde aus ganz Deutschland: Katharina Freitag, hier mit Papa Daniel präsentierte ihren eigenen, kleinen Eicher-Schlepper beim 32. Oldtimer-Treff in Gudensberg.   

Gudensberg. Wenn am alten Gudensberger Sportplatz alles mit parkenden Autos zugestellt ist, dann ist der Bulldog-Club Nordhessen wieder Gastgeber seiner jährlichen Ausstellung: der Oldtimer-Schau. 

Schlepperfreunde aus dem ganzen Bundesgebiet waren am Wochenende in den Chattengau gekommen, um ihre zum Teil alten Oldtimer-Schlepper zu präsentieren. Über 500 Aussteller, so Ehrenvorsitzender Dirk Schmidt, stellten hier Fahrzeuge aus oder waren mit Ersatzteilen präsent. Vorteilhaft war das kühle Wetter, das sehr viele Besucher angezogen hatte. Die Hitze, die normal die Veranstaltung begleitet, fiel diesmal aus.

Neben dem Leistungsziehen, wo mit den Schleppern je nach PS und Gewicht ein 20 sowie ein 40 Tonnen schwerer Lastzug gezogen werden muss, standen in diesem Jahr die Besitzer von Schleppern der Marke Eicher im Mittelpunkt. Rund um das achteinhalb Meter hohe Eicherrad, ein ehemaliges Werbemittel, in dem ein Schlepper Loopings macht, waren über 100 Traktoren und einige Lastwagen der nicht mehr gebauten Marke aus Bayern aufgereiht.

Viele davon, die aus Süddeutschland anreisten, waren zwei bis drei Tage mit den Schleppern unterwegs, wie der Chef der Interessengemeinschaft der Eicherfreunde Nordhessen, Daniel Freitag aus Guxhagen, sagte. Die Guxhagener betreiben seit über 15 Jahren Brauchtumspflege des alten, ehemaligen Schlepper- und Landmaschinenherstellers aus Forstern in Oberbayern, wo in den neunziger Jahren die Produktion eingestellt wurde. Ältester Schlepper bei der Ausstellung war ein Eicher 25/II aus dem Jahr 1950 mit 25 PS und einem für Eicherschlepper untypischen wassergekühlten Deutzmotor.

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