Brand in Gudensberg: Helfer danken für Wertschätzung

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Öffentlicher Dank an die Helfer: Dieses Transparent hängt am Mietshaus in der Untergasse. Feuerwehren und Hilfskräfte bezeichnen die große Unterstützung durch die Gudensberger Bevölkerung als enorme Motivation.

Gudensberg. Für ihren großen Einsatz während des und nach dem Brand in der Altstadt schlägt den Hilfskräften Dankbarkeit und Wertschätzung entgegen, die sie für ihre Arbeit motiviert.

Sie waren teilweise 25 Stunden mit nur kurzer Unterbrechung im Einsatz, haben verhindert, dass das Feuer in der eng bebauten Altstadt von Gudensberg vom Brandherd im Renthof auf andere Gebäude übersprang: Die Feuerwehrleute aus Gudensberg und Umgebung leisteten viel, um die Gefahren für Leib und Leben der Bewohner abzuwenden.

Dass dieser Einsatz auch auf vielfältige Wertschätzung in der Bevölkerung trifft, habe die Hilfskräfte emotional sehr berührt. Das sagt Dirk Schmidt, stellvertretender Stadtbrandinspektor von Gudensberg. „Viele Passanten haben uns gesagt, wie dankbar sie für die Hilfe der Feuerwehr sind“, so Schmidt.

Am Mietshaus in der Fußgängerzone habe man ein Transparent aufgehängt, auf dem den Helfern explizit gedankt werde. Diese Unterstützung sei für die Einsatzkräfte eine große Motivation. Sie bestätige und ermutige alle, sich bei den Einsätzen voll zu engagieren. „Wir machen das ja alle ehrenamtlich“, betonte Schmidt.

Auf der Homepage der Gudensberger Feuerwehren ist zu lesen: „Deshalb freuen sich die Ehrenamtlichen über jede Art der Anerkennung. Worte, und ist es noch so ein kleines Dankeschön, die unsere Arbeit und unseren Einsatz würdigen, sind für uns von großer Bedeutung“, steht dort geschrieben.

Der stellvertretende SBI Schmidt hob auch die unkomplizierte, schnelle und unbürokratische Hilfe von Seiten der Stadtverwaltung hervor. Die Mitarbeiter hätten die Helfer verpflegt. Der Bauhof sei aktiv gewesen bei Absperrungen und Versorgung der Dieselaggregate. Und auch Bürgermeister Frank Börner habe die Nacht und den ganzen Tag über zur Verfügung gestanden.

Gleichzeitig erinnert er daran, dass in der eng bebauten Altstadt jeder, der seinen Pkw parke, darauf achten müsse, nicht im Ernstfall einem Rettungsfahrzeug im Wege zu stehen. Um helfen zu können, müssten die Helfer schnell an den Einsatzort kommen.

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