Kämpfe bald in China? - Boxer aus Nordhessen liegt Angebot vor

Lauftraining im fernen Osten: Özcan Cetinkaya. Foto: nh

Kassel/Gudensberg. Einmal gegen den bekannten US-Amerikaner Roy Jones Jr. boxen? Für den nordhessischen Box-Profi Özcan Cetinkaya könnte dieser Wunsch wahr werden.

„Damit würde ein Traum in Erfüllung gehen“, sagt der Gudensberger, „dann würde die ganze Welt zuschauen.“

Hintergrund: 

Der 37-Jährige gebürtige Kasseler, der in der Fuldastadt auch schon einen Profikampf absolvierte, wurde nun von einem chinesischen Boxpromoter ins Reich der Mitte gelockt. Drei Monate trainierte er dort – in Qingdao und Penglai, beide 500 Kilometer Luftlinie von der Hauptstadt Peking entfernt. „Sie wollten mich über einen längeren Zeitraum beobachten“, erläutert Cetinkaya. Das chinesische Staatsfernsehen begleitete ihn sogar während seiner Übungsarbeit.

Der Nordhesse soll nun vom Schwer- ins Cruisergewicht wechseln und einen Vertrag unterzeichnen. Unterschrieben ist zwar noch nichts, aber es ist gut möglich, dass Cetinkaya zwischen Oktober und Dezember in China seinen ersten Auftritt hat – im Bereich des Verbandes WBO Asia-Pazifik. Zumal er acht Kilogramm abgenommen hat und mit 91 Kilogramm die Voraussetzungen erfüllt. Und da Roy Jones Jr., der schon in mehreren Klassen WM-Titel holte, nun bei den Cruisern einsteigen will, käme ein Kampf gegen den Nordhessen zumindest in Betracht.

Cetinkaya bestritt in seiner Karriere bislang 33 Profikämpfe. Davon entschied er 22 zu seinen Gunsten. Neunmal stieg er als Verlierer aus dem Ring. Zweimal ging es unentschieden aus. (bjm)

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