Standort ist sicher

Wegen neuer Autobahn Gmbh des Bundes: Straßenmeisterei in Gudensberg hat neue Aufgaben

Die eingeschneite Straßenmeisterei in Gudensberg: Seit diesem Jahr ist sie keine Autobahnmeisterei mehr.
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Die eingeschneite Straßenmeisterei in Gudensberg: Seit diesem Jahr ist sie keine Autobahnmeisterei mehr.

Die Straßenmeisterei in Gudensberg hat neue Aufgaben - Grund ist die neue Autobahn Gmbh des Bundes.

Wegen des Wintereinbruchs hatten die Mitarbeiter der Straßenmeisterei in Gudensberg zuletzt allerhand voll zutun. Sie waren mit ihrem Räum- und Streufahrzeugen im Dauereinsatz. Und auch sonst wären die Mitarbeiter gut beschäftigt, sagt Helmut Richter, Leiter der Straßenmeisterei. Und das, obwohl es zuletzt Umstrukturierungen gab: Denn mit der neuen Autobahn GmbH des Bundes, die zum 1. Januar 2021 ihre Arbeit aufgenommen hat, verlor die Straßenmeisterei in Gudensberg ihren Titel als Autobahnmeisterei, den sie von 1997 bis 2020 inne hatte. So liegt auch die A 49 in den Händen der Autobahn GmbH.

Der Standort in Gudensberg ist aber gesichert, sagt Richter. Alle 30 Mitarbeiter haben ihre Jobs behalten und es gibt auch neue Aufgaben für die Straßenmeisterei.

So kümmern sich die Gudensberger seit Neustem auch um die Straßen in Niedenstein, Fuldabrück, Nieste, Kaufungen, Lohfelden und Baunatal. Insgesamt 350 Kilometer Straßen unterhalten sie. „Das ist ein neuer Bezirk, den wir zu betreuen haben“, sagt Richter. „Schlaglöcher ausbessern, Grünschnitt und Grünpflege sowie Gehölzarbeiten, Straßen- und Bordsteinreinigung sind nur einige Aufgaben unseres Portfolios“, erklärt Richter. Ein besonderes Beispiel sei die B undesstraße 254: Die Zuckerfabrik in Wabern werde in diesen Wochen von ungezählten Rübenlastwagen angefahren. „Da bleibt die Straße nicht immer sauber – da kümmern wir uns ständig drum“, sagt Richter.

Er leitet die Meisterei seit 30 Jahren: Helmut Richter aus Gudensberg.

Wenn Unfälle passieren, werden sie ebenfalls von der Leitstelle alarmiert, und regeln die Straßensperrung, als auch Freigabe.

Allgemein arbeiten die Mitarbeiter im Drei-Schicht-System – wegen der Witterungsverhältnisse aber auch wegen der Corona-Pandemie. „So sind die Schichten in festen Gruppen eingeteilt“, sagt Richter. Von einem glücklichen Überbleibsel als Autobahnmeisterei haben die Mitarbeiter insbesondere in den vergangenen Tagen profitiert: „Weil wir mal Autobahnmeisterei gewesen sind, haben wir Salz gelagert in der Größenordnung von 4,5 Tonnen – für eine Straßenmeisterei normal wären etwa 2,5 Tonnen“, sagt Richter. „Wir sind also für alles gewappnet – auch für einen Wintereinbruch mit eisiger Kälte und viel Schnee“, sagt Richter und erinnert an die vergangenen Tage.

Von Linett Hanert

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