Unbekannte zerstörten wachsendes Denkmal - Symbol für zusammenwachsendes Deutschland

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Sinnlose Zerstörung: Die Eiche, die am Wassertretbecken beim Radweg auf der alten Bahntrasse gepflanzt worden war zur Erinnerung an die deutsche Wiedervereinigung, wurde kurz über dem Erdboden abgesägt.

Gudensberg/Dissen. Es sollte ein Denkmal sein, das im Laufe der Jahre wächst. Ein Symbol für das zusammenwachsende Deutschland, dessen Teilung vor 25 Jahren mit der Vereinigung der beiden Teile beendet wurde.

Doch das Denkmal wurde jetzt mutwillig zerstört: Die vor kurzem gepflanzte Eiche beim Wassertretbecken am Rad- und Wanderweg zwischen Gudensberg und Dissen haben Unbekannte abgesägt. Der Heimatverein Dissen hatte die Idee und sie zusammen mit der Stadt Gudensberg verwirklicht. Drei Bäume waren es, die in der Nähe der Ruhebank gepflanzt wurden. „Sie waren etwa vier Meter hoch und sollten schon etwas darstellen“, sagt Wilhelm Minkel vom Heimatverein.

Die Buche steht für Westen 

Die Buche stehe, so Minkel, für den Westen, die Kiefer für den Osten und die Eiche für die Wiedervereinigung der beiden Deutschlands. Die Eiche wurde nun direkt über dem Boden abgesägt.

„Ob damit irgendjemand ausdrücken wollte, dass er gegen die Einheit ist? Ich weiß es nicht“, sagt Wilhelm Minkel. Er ist traurig, dass die Idee des Denkmals damit beschädigt wurde.

Die Stadt Gudensberg jedenfalls hat in der Sache Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Erst kürzlich war von Gudensberger Politikern ein vierter Baum gepflanzt worden.

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