Ermittlungen gehen Mittwoch weiter

Nach Großbrand in Gudensberg: Trümmer für Suche langsam abtragen

Gudensberg. Die Ursache des Großfeuers in Gudensberg ist auch am zweiten Tag nach dem Unglück ungeklärt. Die Ermittler kämpfen sich auch am Mittwoch durch die Brandruine.

Am späten Montagabend hatte ein Fachwerkhaus in Gudensberg in Flammen gestanden. Durch das Feuer brach das Gebäude größtenteils zusammen. Etliche Bewohner retteten sich durch Fenster, teilweise mit gewagten Sprüngen. 140 Feuerwehrleute und Rettungskräfte waren im Einsatz.

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Auch am Mittwochvormittag ist die Brandursache noch ungeklärt. Die Ermittlung, die am Morgen fortgesetzt wurde, sei sehr schwierig, wie die Polizei sagt. Der Brandschutt müsse Stück für Stück abgetragen werden, um den Brandherd freizulegen - und um gründlich nach Brandopfern suchen zu können.

Zwar gehen die Ermittler davon aus, dass niemand in der Brandruine verschüttet wurde, da keine Person als vermisst gemeldet wurde. Doch hundertprozentige Sicherheit gebe es erst, wenn der Trümmerhaufen komplett durchsucht worden ist.

"Zudem muss bei der Ermittlung natürlich auch sichergestellt werden, dass die eingesetzten Ermittler nicht durch einsturzgefährdete Gebäudeteile in Gefahr gebracht werden", heißt es bei der Polizei.

Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Anschlag gebe es bislang nicht. Viele der 30 bis 40 Bewohner - eine genaue Zahl ist noch immer nicht bekannt - kommen aus Bulgarien und Rumänien. Sie sind Mitarbeiter des Geflügelschlachtbetriebes Plukon in Gudensberg und von Subunternehmen.

Mit einem abschließenden Ergebnis der Ermittlungen sei vermutlich nicht vor Mittwochabend zu rechnen.

Am Tag nach dem Brand in Gudensberg

Haus in Gudensberger Innenstadt brennt nieder

Rubriklistenbild: © Berger

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