Baustart noch in diesem Jahr

Feuerwehr Gudensberg bekommt für fünf Millionen Euro neuen Stützpunkt

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So ist der Plan: Noch in diesem Quartal wird mit dem Bau des neuen Feuerwehrhauses in Gudensberg begonnen. Bürgermeister Frank Börner, Klaus Arlt von der städtischen Bauverwaltung und Stadtbrandinspektor Verdy Ryffel mit den Plänen (von links).

Gudensberg. Knapp fünf Millionen Euro wird die Stadt Gudensberg in einen neuen Feuerwehrstützpunkt investieren, der auf der grünen Wiese neben dem Metzer Kreisel entstehen soll.

Baustart ist noch in diesem Jahr.

Wie Bürgermeister Frank Börner und Stadtbrandinspektor Verdy Ryffel im Gespräch mit der HNA sagten, entspricht das jetzige Feuerwehrhaus im Löhner Weg, mitten in der Stadt, nicht mehr den Vorschriften. Die Stellplätze für die immer größeren Einsatzfahrzeuge reichen ebenfalls nicht mehr aus.

Die Ausrüstung ist umfangreich: Für die Sicherstellung des Brandschutzes in der Chattengaustadt stehen eine Drehleiter (DL), ein Löschfahrzeug (LF), ein Hilfeleistungsfahrzeug (HLF), ein Einsatzleitwagen (ELW), ein Mannschaftstransportwagen (MTW) sowie ein Gerätewagen Öl (GW Öl) und ein Verkehrssicherungsanhänger für Einsätze auf der Autobahn zur Verfügung.

Dazu kommen noch weitere Einsatz-, Ausbildungs- und Übungsgerätschaften. Auch steigen die Einsatzzahlen ständig an: Neben den Einsätzen im Bereich der Stadt Gudensberg sind die Gudensberger Brandschützer auch in den umliegenden Städten und Gemeinden unterstützend tätig.

Ein weiteres Problem, mit dem die Gudensberger Feuerwehrleute zu kämpfen haben, ist der aktuelle Standort. Bei Einsätzen gibt es Verkehrsbehinderungen, es dauert oft lange, bis die Einsatzfahrzeuge aus der Stadt raus sind.

Nach langen Überlegungen und Planungen kam nach der Antragstellung 2015 der Bewilligungsbescheid. Ein Planungsbüro aus Siegen habe man gefunden, das sich auf den Bau von Feuerwehrhäusern spezialisiert habe, sagte Bürgermeister Frank Börner. Aufgrund der Bausumme wurde europaweit ausgeschrieben, 13 Firmen bewarben sich.

Der neue Standort ist ein städtisches Grundstück und laut Stadtbrandinspektor Verdy Ryffel der ideale Platz, um ein problemloses An- und Abfahren der Einsatzfahrzeuge zu gewährleisten.

Das Problem war laut Börner der Boden, der für ein so großes Bauwerk zu weich war, wie bei einem Bodengutachten festgestellt wurde. Die Tragfähigkeit musste erst hergestellt werden.

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