Lückenschluss zwischen Dissen und Besse

Freie Fahrt nach Besse: Wirtschaftsweg wird zum Radweg ausgebaut

Die Wirtschaftsweg zwischen Gudensberg-Dissen und Edermünde-Besse soll zum Radweg ausgebaut werden.
+
Die Wirtschaftsweg zwischen Gudensberg-Dissen und Edermünde-Besse soll zum Radweg ausgebaut werden.

Gute Nachricht für alle Radfahrer: Zwischen Gudensberg-Dissen und Edermünde-Besse soll der Wirtschaftsweg zum Radweg ausgebaut werden. Das haben die Stadtverordneten der Stadt Gudensberg während ihrer jüngsten Sitzung am Donnerstag einstimmig beschlossen.

Zurzeit baut die Gemeinde Edermünde einen Wirtschaftsweg bei Besse in Richtung Dissen auf einer Länge von etwa 400 Metern aus. Zum Lückenschluss für die neue Radwegeverbindung müssen weitere 500 Meter des Wirtschaftsweges bei Dissen erneuert werden, erklärt Gudensbergs Bürgermeister Frank Börner.

Der Wirtschaftsweg in Richtung Besse ist bereits in Teilstücken asphaltiert, allerdings lasse der Zustand zu wünschen übrig. „Der Wirtschaftsweg ist etwa in den 1960-er oder 1970-er-Jahren entstanden, der Unterbau ist schlecht und der Asphalt in einigen Teilen gerissen“, erklärt Börner.

Die Fahrbahnbreite von drei Metern und befahrbare Bankette sollen in Zukunft Rad- und landwirtschaftlichem Verkehr die gemeinsame Nutzung des Weges ermöglichen.

Finanzmittel

Die Baukosten für die neue Radwegeverbindung belaufen sich auf etwa 100 000 Euro. Der Schwalm-Eder-Kreis hat ein Förderprogramm, das Lückenschlüsse im Radwegenetz finanziell unterstützen sollen, erklärt Börner. Im August hat die Stadt Gudensberg den Bewilligungsbescheid erhalten. Der Landkreis beteiligt sich mit 75 000 Euro an den Bauarbeiten. Auflage sei, die Arbeiten schnell umzusetzen. So sollen bereits demnächst mit dem Ausbau gestartet werden, erklärt der Bürgermeister. „Wir sind gerade dabei, die Arbeiten auszuschreiben und rechnen damit, dass die Bauarbeiten dann Ende November abgeschlossen werden könnten“, sagt er.

Die restlichen 25 000 Euro, die von der Stadt zu tragen sind, sind nicht im Haushalt 2020 der Stadt Gudensberg eingeplant.

Zuschüsse

Die Bauarbeiten in der Gemarkung Edermünde-Besse werden vom Land Hessen mit insgesamt 47 600 Euro bezuschusst. Auf einer Länge von 425 Metern musste bislang über groben Schotter bei Besse geradelt werden. Die Ausgaben für diese Bauarbeiten betragen nach Angaben des Landes Hessen insgesamt 68 000 Euro.

Von Linett Hanert

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.