Ausstellung bei Deuter 700-Jahr-Feier

In der Gruppe KünstlerQuartier haben sich Kreative aus Gudensberg organisiert

Gudensberg/Deute. Wenn er den schwarzen Hut auf hat, heißt er Otto (Werren); ohne Hut ist es Wolfgang (Altmann). Der gelernte Korbmacher lebt heute im Gudensberger Stadtteil Obervorschütz und ist künstlerisch tätig.

Als Otto W. Werren gehört er zu den bisher elf Männern und Frauen, die vor kurzem die Künstlergruppe „KünstlerQuartier Gudensberg“ ins Leben gerufen haben. Sie zeigen zurzeit einige ihrer Werke dort, wo sie sich auch zusammengefunden haben: im Familien- und Kommunikationszentrum Gudensberg. „Als Gruppe können wir mehr erreichen als jeder für sich allein“, sagt Klaus J. Borucki. Er lebt seit einigen Jahren als freier Künstler in Obervorschütz, malt, zeichnet und fotografiert. Auch seiner Initiative ist es zu verdanken, dass es jetzt die Gruppe gibt. Bisher habe jeder für sich allein versucht, Ausstellungsmöglichkeiten für die Kunstwerke zu finden, sagt zum Beispiel Agata Marczok-Kryszak aus Deute. Die gebürtige Polin, die musikalisch umfassend ausgebildet wurde, ist als Malerin Autodidakt. Kürzlich erst stellte sie in Heidelberg aus.

So etwas allein auf die Beine zu stellen, sei sehr schwierig, sagt sie. Auch Kritik einstecken Ihre Bilder öffentlich zeigen, die Reaktionen der Betrachter miterleben, auch Kritik einstecken: All das wollen die Mitglieder der jungen Gruppe. Sie sind deshalb dankbar, dass Marco Plass vom Quartier ihnen eine Art Heimat und sogar den Namen bieten kann.

Zum KünstlerQuartier gehören zurzeit Otto W. Werren, Klaus J. Borucki, Agata Marczok-Kryszak, Tanja Krystallidou, Hannelore Lielich, Gerda Reuter, Susanne Schnabel, Barbara Schreiber, Gabriele Simanowski, Michaela T. Spellerberg und Anne Willing. Alle Elf zeigen ihre Bilder bei der 700-Jahrfeier in Gudensberg-Deute am 12. und 13. Juli im DGH Alte Schule, jeweils 12 bis 18 Uhr. Zur Vernissage (Eröffnung) am 11. Juli ab 18 Uhr gibt es eine besondere Performance.

Von Ulrike Lange-Michael

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