Große Investitionen

Gudensbergs Pläne bis 2030: 28 Millionen sollen in die Stadt fließen

Die Altstadt hat viel Potenzial, sagt Bürgermeister Börner. Momentan werde der Platz vor der Kirche kaum genutzt.
+
Die Altstadt hat viel Potenzial, sagt Bürgermeister Börner. Momentan werde der Platz vor der Kirche kaum genutzt.

Mit dem Konzept „Gudensberg 2030“ hat die Stadt den Zuschlag des Städtebauförderprogrammes des Landes Hessen bekommen. 30 Einzelprojekte sollen realisiert werden.

Vieles ist noch Zukunftsmusik, erklärte Bürgermeister Frank Börner. „Aber vieles ist schon in der Mache.“ Wir stellen die Projekte vor, die in nächster Zeit auf der Agenda stehen. Mit der Stadtentwicklung Gudensbergs setzen sich die Stadtverordneten auch in ihrer nächsten Sitzung am Donnerstag auseinander.

Es geht nämlich um die Richtlinien für das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“. Außerdem beraten die Stadtverordneten über die Sanierung des Terrano-Hallenbades in Gudensberg, sagt Börner. Auf der Tagesordnung steht außerdem die Neuwahl der Ortsgerichtsmitglieder.

So sollen die Kindertagesstätte und Dorfgemeinschaftshaus aussehen, wenn sie fertig sind.

Tagesstätte und Gemeinschaftshaus: Der dickste Brocken: Der Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses und einer Kindertagesstätte im Stadtteil Maden kostet 6,2 Millionen Euro. „Es ist die wichtigste Investition der Stadt Gudensberg“, erklärte Frank Börner jüngst. Die Fertigstellung soll Ende 2021 sein. 

Der Spielplatz in der Altstadt an der Pfarre soll attraktiver werden. Zuletzt gab es einen Rundgang mit Gudensbergern und dem Planungsbüro, um Ideen zu sammeln. Die Planung hat das Fachbüro Stadt + Natur aus Kassel übernommen. Der Spielplatz soll mit viel Grün, Holz ausgestattet werden. Alte Elemente des Platzes sollen als Mittelalterliche Burg erhalten bleiben. Kosten: 50 000 Euro. 

Der Spielplatz in der Altstadt an der Pfarre soll attraktiver werden.

Gudensberg: Investitionen in Höhe von 28 Millionen Euro

Die Obernburg soll besser zu erreichen sein. Auch der Gefangenenturm soll einen Zugang erhalten und der steile Weg zur Ruine befestigt werden. Zudem soll die Infrastruktur auf der Obernburg ausgebaut werden, damit sie für Veranstaltungen genutzt und als touristische Ziel angesteuert werden kann. 

Die Altstadt hat viel Potenzial, sagt Bürgermeister Börner. Momentan werde der Platz vor der Kirche kaum genutzt. Zuletzt fand das „Altstadt-Geschnuddel“ statt, bei dem Anwohner Ideen zur Neugestaltung einbringen konnten. Auch der alte Platz am Markt soll nutzbar sein für Veranstaltungen, „aber auch Parkplätze sind weiter wichtig für die Anwohner“, sagte Börner. Vieles müsse dort neu geordnet werden. 

Die Verkehrsführung in Gudensberg soll überarbeitet werden.

Die Verkehrsführung soll überarbeitet werden. Dafür plant man ein neues Konzept. Der Verkehr an der Ecke der VR Bank ballt sich. Es kommt auch zu Gefahrensituationen. Ein Büro sei mit der Planung bereits beauftragt. Ziel sei es, die Straße zu entlasten und im besten Fall, den Verkehr aus der Stadt zu führen, sagt Börner. „Ob dafür gleich eine neue Straße gebaut werden muss oder nur eine andere Beschilderung ausreicht, wird sich zeigen“, erklärt er. 

Termin: Die öffentliche Stadtverordnetenversammlung findet am Donnerstag, 24. September, ab 20 Uhr im Bürgerhaus in Gudensberg statt. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.