Vier große Liegestühle stehen an markanten Punkten

Gudensberg: Bänke laden zum Genießen ein

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Genießerbänke: Eine der recht gemütlichen Sitzmöglichkeiten steht am Thingplatz in der Mader Heide. Von links Stefan Dietrich, Uwe Hohmann, Marco Lingemann, Günter Hempel, Bürgermeister Frank Börner, Ingo Seifert-Rösing, Michael Sonnenschein, Volker Steinmetz, Jens Kuttig, Karin Zenkner-Rodemeister. Auf der Bank sitzen von links Simone Damm, Katharina Dietrich und ihr Sohn Hannes.

Gudensberg. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Dieses Sprichwort kommt einem in den Sinn, wenn man sich die Zeit nimmt, um die Natur und die Landschaft vor der eigenen Haustür zu betrachten.

Besonders gut kann man dies auf den neuen Genießerbänken der Stadt Gudensberg.

Vier dieser liegestuhlähnlichen Sitzmöglichkeiten für den Außenbereich wurden nun durch die Stadtverordneten ihrer Bestimmung übergeben. Unterstützt durch das Leader-Programm, einer Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft, und damit teilweise aus Mitteln der EU und des Landes Hessen finanziert, wurden die Genießerbänke auf der Obernburg, am Sonnenborn, an der Streuobstwiese zur Mader Heide und auf dem Thingplatz in der Mader Heide aufgestellt.

Jeder Standort gehört zu den markanten Punkten in und um Gudensberg, die nicht nur für die Einwohner der Stadt mitten im Chattengau, sondern auch für Touristen reizvoll sind. Angebunden an Rad- und Wanderwege sind alle Bänke gut zu erreichen und laden die Passanten zum Verweilen ein.

An den Bänken angebrachte Tafeln geben Informationen und sind zusätzlich mit einem QR-Code ausgestattet. Mit einem Smartphone oder Tablett bekommen Interessierte eine direkte Verbindung zur entsprechenden Internetseite, auf der es noch mehr über den Standort, seine Geschichte und seine Bedeutung zu erfahren gibt – und das nicht nur visuell, sondern auch akustisch.

Die Bank in der Mader Heide, nahe des „Grünen Sees“, ist mit den Geräuschen von klingendem Basalt verbunden, denn einst ragte ein acht Meter hoher Basalthügel dort empor, wo sich heute das kleine Gewässer befindet. Und weil nicht nur die Verantwortlichen der Stadt, sondern auch Volker Steinmetz, der sich gut mit der Historie von Maden auskennt, den Thingplatz für den „schönsten Platz in der Madener Gemarkung“ hält, fiel die Entscheidung, dort eine Genießerbank aufzustellen, nicht schwer.

Damit ist eines der durch das Leader-Programm unterstützten Projekte von Gudensberg abgeschlossen. Zwei weitere sollen noch in diesem Jahr umgesetzt werden: ein musikalischer Wanderweg und ein Geschichtserlebnispfad für Radler. 

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