Im Gespräch mit Lesern

HNA-Mobil hat Station in Gudensberg gemacht

Kamen zum HNA-Mobil am Gudensberger Rathaus, um mit den Redakteurinnen ins Gespräch zu kommen: von links Fredi und Helga Heß aus Gudensberg.
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Kamen zum HNA-Mobil am Gudensberger Rathaus, um mit den Redakteurinnen ins Gespräch zu kommen: von links Fredi und Helga Heß aus Gudensberg.

Das HNA-Mobil ist derzeit im Kreisteil Homberg-Fritzlar unterwegs. Am Dienstag, 29. September, hat es in Gudensberg Station gemacht Leser kamen mit Redakteurinnen ins Gespräch.

Zwischen dem Rathaus und dem Café Schwarz in Gudensberg machten viele Menschen am HNA-Mobil Halt – natürlich mit dem derzeit gebotenen Abstand. Sie kamen dabei ins Gespräch mit den Redakteurinnen Christina Zapf und Linett Hanert von der Fritzlar-Homberger Allgemeinen.

Sie war die erste Leserin am HNA-Mobil: Helga Menzel aus Gudensberg hat sich auf das Mobil gefreut.

Da stand das HNA-Mobil noch nicht ganz an seinem Platz, schon wartet die erste treue HNA-Leserin. Helga Menzel hat die HNA seit über 28 Jahren abonniert. Das Kreuzworträtsel sei für sie das Erste, was sie beim Aufschlagen der Zeitung suchen würde. Sie sei zufrieden mit der Zeitung, lediglich der Austräger würde nicht immer zuverlässig arbeiten. Mit der HNA verbindet Anne-Rose Redlich aus Maden etwas ganz Besonderes: Seit 52 Jahren ist sie Abonnentin und hat schon elf Leser-Reisen mitgemacht.

Anne-Rose Redlich ist schon elf Mal mit der HNA verreist.

Am Anfang sei sie etwas skeptisch gewesen. „Da ich ja alleine bin“, sagt sie. Aber die Reisen seien immer wunderbar gewesen. Sie reiste mit der HNA unter anderem nach Madeira, Teneriffa, Kreta und in die Schweiz. Lob gab es von Waltraud Hesse aus Gudensberg. „Auch der Austräger macht einen guten Job“, erzählt sie. Die Zeitung sei spätestens um 6 Uhr morgens bei ihr im Briefkasten.

HNA-Mobil in Gudensberg: Im Gespräch mit den Lesern

Verärgert waren Helene Schneider, Herbert Steuber und Josef Eckert aus Gudensberg darüber, dass sie in dieser Woche keine Jubiläumsausgabe der HNA bekommen haben. Kritik übte Ute Löchel aus Maden daran, dass die Todes- und Geburtstagsanzeigen für ihr Empfinden zu dicht nebeneinanderstehen würden.

Gabriele Bäumler aus Maden wünscht sich weniger Rechtschreibfehler und mehr Platz für die Frauenfußball-Nationalmannschaft und nationale Leichtathletik--Wettkämpfe. „Über den Kreisliga-Fußball gibt es dagegen riesige Berichte.“

Brigitte Brommer aus Gudensberg vermisst es, Buchbesprechungen für die HNA zu schreiben und bedauerte, dass es die Kategorie Buchempfehlung von Lesern für Leser in der Fritzlar-Homberger Allgemeinen nicht mehr gibt.

Freuten sich über einige kleine Geschenke: von links Karin Zuschlag, Rosemarie Krug, HNA-Redakteurin Christina Zapf, Renate Wilhelm und Waltraud Schuster.

Waltraud Schuster, Rosemarie Krug, Renate Wilhelm und Karin Zuschlag schauten nach der Seniorengymnastik kurz am HNA-Mobil vorbei. Sie freuten sich über Gummibärchen und Memorys für ihre Enkel. Schuster aus Deute abonniert seit mehr als 40 Jahren die HNA. Sie lobt die Berichterstattung und die Aufmachung – auch mit der Zustellung ist sie zufrieden.

HNA-Mobil in Gudensberg: Kritik und Lob von Lesern

Sigrid Nickel lässt erst mal etwas Dampf ab. Grund für ihren Unmut ist ein in der Dienstagsausgabe erschienenes Interview mit einer Fritzlarerin, die in Berlin gegen Corona-Regeln demonstrierte. Für diese Einstellung hat Nickel kein Verständnis und kritisiert, dass die Frau in der HNA zu Wort gekommen ist. Einige Menschen würden die Berichte vielleicht nicht hinterfragen, glaubt sie.

Kritik darf auch sein: Redakteurin Linett Hanert und Sigrid Nickel unterhielten sich über ein Interview mit einer Frau, die an einer Corona-Demo in Berlin teilnahm.

Ebenfalls am HNA-Mobil vorbeigekommen ist Gabriele Brunn, HNA-Zustellerin in Maden. Dort trägt sie zwischen 4 und 5 Uhr in der Frühe die Zeitung aus. „Nach dem Tod meines Mannes habe ich Arbeit gesucht“, sagt sie. Bereits vor einigen Jahren habe sie als Zustellerin gearbeitet. „Frühes Aufstehen ist für mich kein Problem“, erzählt sie. Im Gegensatz zu anderen Zustellern fahre sie nicht mit dem Auto, sondern habe eine Handkarre, mit der sie von Briefkasten zu Briefkasten gehe.

Von Linett Hanert Und Christina Zapf

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