20 Jahre Kulturhaus Synagoge: Faszination Tango in Fotos

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Leidenschaft und Erotik: Der klassische Tango bietet beides. In der Synagoge werden Fotos vom Tanz gezeigt, aber auch Live-Auftritte mit Tänzern und Musikern.

Gudensberg. Vor fast genau 20 Jahren, im November 1995, wurde die ehemalige Synagoge in Gudensberg als Kulturhaus in Betrieb genommen. Das soll am Samstag gefeiert werden.

Zur Feier aus Anlass 20 Jahre Kulturhaus Synagoge soll am Samstag, 31. Oktober, auch auf die Geschichte des Hauses zurückgeblickt werden. Beginn ist um 19 Uhr in der Synagoge, Hintergasse 23.

Den Auftakt macht Hans-Peter Klein. Er skizziert in einem kurzen, von Bildern unterstützten Vortrag die Geschichte des Hauses, für das vor 20 Jahren mit Abschluss der Sanierung ein neues Kapitel aufgeschlagen wurde.

Fotos vom Tango

Zudem wird an dem Abend eine Ausstellung eröffnet mit Fotos des gebürtigen Gudensbergers Gerhard Franke. Franke, der inzwischen in Darmstadt lebt und arbeitet, entführt den Betrachter mit beeindruckenden Fotos nach Argentinien, an die Orte, an denen der Tango geboren wurde.

Franke gehört zur Gemeinde der Tango-Aficionados. Was fasziniert heute so am Tango? Dieser Frage geht er in seinen facettenreichen, kontraststarken Fotos nach. Mehrfach war Franke in Buenos Aires unterwegs, stets fesselten ihn die zahlreichen Tango-Bars und noch mehr die Akteure, die dem Rhythmus und der Melodie der Instrumente, meist angeführt von Bandoneon und Gitarre, folgen und dabei ihre ganze physische Ausdruckskraft in die Schrittfolgen mit den oft unerwarteten Wendungen legen.

Umrahmt wird der Abend mit Livemusik vom Tango-Trio mit Marcos Goncalves da Rocha (Gitarre), Anna Palupski (Gesang) und Carlos Roulet (Gesang) sowie tänzerisch von Tangotänzern der MT Melsungen.

Die Ausstellung im Kulturhaus Synagoge ist geöffnet vom 1. bis 29. November, montags bis donnerstags sowie sonntags von 14 bis 17 Uhr, Eintritt frei.

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