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Keine weitere Analyse: FWG-Antrag für Studie an Besser Straße wurde abgelehnt

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Von: Cora Zinn

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Das geplante Gewerbegebiet „Auf der Hofstatt“ in Gudensberg liegt nördlich vom Salzlager an der Besser Straße. Das 6,9 Hektar große Grundstück sorgt weiterhin für Gesprächsstoff in der Stadtverordnetenversammlung.
Das geplante Gewerbegebiet „Auf der Hofstatt“ in Gudensberg liegt nördlich vom Salzlager an der Besser Straße. Das 6,9 Hektar große Grundstück sorgt weiterhin für Gesprächsstoff in der Stadtverordnetenversammlung. © Cora Zinn

Der FWG-Antrag für eine Studie an der Besser Straße in Gudensberg wurde in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Gudensberg – 25 Stadtverordnete trafen sich am Donnerstag nach der Sommerpause zur Sitzung im Gudensberger Rathaus. Themen wie das Gewerbegebiet „Auf der Hofstatt“ und ein CDU-Antrag zur Verkehrssituation an der Grundschule am Grabenweg wurden diskutiert.

Verkehrslage: Erika Siebert (CDU) las den Antrag ihrer Fraktion vor. Der sieht vor, dass die Grundschüler im Bereich des Grabenwegs/Untergasse besser geschützt werden. „Es herrscht erhöhte Unfallgefahr“, so Siebert. Viele Eltern würden ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Zu Stoßzeiten um kurz vor acht sowie mittags und nachmittags sei das Verkehrsaufkommen sehr hoch. Der Magistrat solle überprüfen, wie die Verkehrssituation im Grabenweg aussieht, der als Hauptzugang zur Grundschule Gudensberg und dem Kindergarten Sonnenstrahl dient. Es sollten Verkehrsschilder aufgestellt werden. Anja Weber (FWG) lobte den Antrag der CDU und erweiterte ihn. Sie sagte, dass das Verkehrsproblem schon seit Jahren bekannt wäre: „Es ist bis heute keine Querungshilfe in Höhe der Schule entstanden. Bis zum heutigen Tag gibt es weiter Begegnungsverkehr und das, obwohl vor so vielen Jahren schon festgestellt wurde, dass eine Einbahnregelung die einzig sinnvolle Lösung zu sein scheint.“ Daher fordert die FWG eine Einbahnstraßenregelung einzuführen. Diesem Antrag stimmten 24 Stadtverordnete zu.

Das geplante Gewerbegebiet an der Besser Straße beschäftigt die Parlamentarier immer noch sehr

Gewerbegebiet: Das geplante Gewerbegebiet „Auf der Hofstatt“ nördlich vom Salzlager an der Besser Straße wird weiterhin diskutiert. Die FWG forderte in einem Antrag eine Markt- und Standortanalyse für das Gebiet. Der Fraktion gehe es um eine Sortimentsauswahl. „Aus unserer Sicht sind wir gut beraten, darüber nachzudenken, welche Gewerke vor Ort sinnvoll sind, welche Arbeitgeber gut zu Gudensberg passen“, sagte Weber. Sie nannte die Stadt Singen als Beispiel, die solch eine Analyse vollzog, um die wirtschaftliche Entwicklung in Sachen Gewerbeflächen zu prüfen.

Franco Lazzaro (Bündnis 90/Die Grünen) sagte, eine Analyse sei nicht nötig, weil die Forderungen für nachhaltige und grüne Flächen auf den Dächern der Firmen festgelegt seien. Michael Höhmann von der SPD stimmte Lazzaro zu: „Im Bebauungsplan ist festgehalten, dass ökologisch gebaut werden muss.“ Außerdem sollten da keine weiteren Logistikhallen im Grünen entstehen. Eine Analyse koste die Stadt außerdem unnötig Geld. Der Antrag wurde mit 16 Stimmen abgelehnt, sieben waren dafür, zwei Enthaltungen.

Plukon-Abwasser in Gudensberger Sitzung ist weiterhin ein Thema

Plukon-Abwasser: Auch das Abwasser des Geflügelschlachthofbetriebs Plukon stand auf der Tagesordnung. Bündnis 90/Die Grünen stellten den Antrag, das Abwasser zu überprüfen. Der Magistrat wurde mit 20 Ja-Stimmen beauftragt, das Gesundheitsamt und die Obere Wasserbehörde aufzufordern, Proben aus dem Goldbach zu nehmen. Jannik Bräutigam (CDU) betonte, die Stadt sei nach wie vor nicht zuständig. Außerdem solle man Kontakt mit der Bürgerinitiative Chattengau aufnehmen, die auf eigene Kosten Proben genommen haben. (Cora Zinn)

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