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Schutz vor Hochwasser in Maden: Baustart des Regenrückhaltebeckens für den Goldbach

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Von: Cora Zinn

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Waren beim Baustart des Regenrückhaltebeckens für den Goldbach dabei: von links Erster Stadtrat Günter Hempel, Jürgen Hempeler von der städtischen Bauverwaltung, Bürgermeisterin Sina Best und Martin Heer vom Ingenieurbüro Heer aus Fritzlar. Hinten auf der Raupe: Karl-Werner Heimrich von der Firma Giebel-Bau.
Waren beim Baustart des Regenrückhaltebeckens für den Goldbach dabei: von links Erster Stadtrat Günter Hempel, Jürgen Hempeler von der städtischen Bauverwaltung, Bürgermeisterin Sina Best und Martin Heer vom Ingenieurbüro Heer aus Fritzlar. Hinten auf der Raupe: Karl-Werner Heimrich von der Firma Giebel-Bau. © Stadt Gudensberg

Der Baustart des Regenrückhaltebeckens in Maden ist vollzogen: In Zukunft sollen die Madener besser vor Hochwasser geschützt sein.

Gudensberg – Die Madener sollen in Zukunft besser vor Hochwasser geschützt sein: Der Startschuss für das Regenrückhaltebecken am Goldbach ist gefallen. 2021 hatte die Stadt Gudensberg einen Plan zur Verbesserung des Hochwasserschutzes für den Stadtteil Maden erarbeiten lassen. Darin wurde als nachhaltigster Schritt der Bau einer Regenrückhaltung für den Goldbach festgestellt.

Nach einigen Planungsgesprächen konnten jetzt laut Mitteilung der Stadt die Bauarbeiten beginnen. Bürgermeisterin Sina Best, Erster Stadtrat Günter Hempel und Bauleiter Martin Heer vom Ingenieurbüro Heer aus Fritzlar trafen sich zum Baustart vor Ort. Mit voraussichtlichen Baukosten von 605 000 Euro will die Stadt die Hochwassergefahr für Maden bannen. Dort wurden bei Starkregenereignissen in den vergangenen Jahren gleich mehrfach zahlreiche Keller von Wohnhäusern überflutet.

Größter Teil des Goldbachzuflusses kommt aus dem Bereich zwischen Gudensberg und Maden

Wie zum Beispiel im Jahr 2019, als mehrere Keller in der Neuen Straße durch Überflutung des Goldbachs unter Wasser standen. Die Betroffenen beklagten damals hohe Schäden von mehreren Tausend Euro.

Die Untersuchungen zur Starkregengefahrenkarte für den Goldbach hatten ergeben, dass der größte Teil des Goldbachzuflusses aus dem Bereich zwischen Gudensberg und Maden kommt. „Somit wurde die Planung eines Rückhaltebeckens im Bereich der Alten Kläranlage Gudensberg als wirkungsvollste Maßnahme angesehen“, teilt die Stadt mit.

Solche schrecklichen Aufnahmen soll es nicht mehr geben. Dieses
Solche schrecklichen Aufnahmen soll es nicht mehr geben. Dieses Foto entstand bei der Überflutung des Goldbachs 2019 in Maden. © Dorothea Wagner

Die Menschen in Maden sollen laut Bürgermeisterin Sina Best ein höheres Sicherheitsgefühl bekommen

Das Becken werde auf einem städtischen Grundstück mit einem Stauvolumen von rund 2900 Kubikmetern als begrüntes Erdbecken errichtet. Durch eine Beschränkung des Abflusses könne die bisherige Einleitemenge aus den Gebieten „Birnenallee und Umgebung“ und „Breslauer Straße/Schweriner Weg“ in den verrohrten Goldbach auf weniger als zehn Prozent des bisherigen Volumens gesenkt werden, so steht es in der Pressemitteilung der Stadt.

„Ich war nicht dabei, als Keller vollliefen. Ich will aber versuchen, die Gefahren für Madener abzumindern“, sagte Best in einer Sitzung im Mai. Die Menschen in Maden sollen ein höheres Sicherheitsgefühl bekommen, fügte sie an. Dieses Gefühl könnte nun mit dem Baustart des Regenrückhaltebeckens bei den Madenern eintreten. (Cora Zinn)

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