Gudensberg: Stadt gibt zwei Mio. Euro für Brandschutz aus

Gudensberg. Gudensberg will im kommenden Jahr 5,9 Millionen Euro investieren und dafür 1,8 Mio. Euro aus der Rücklage entnehmen. Die hohen Investitionen sind Teil des Programms bis 2019.

Sprecher aller Fraktionen nahmen diesen Tagesordnungspunkt zum Anlass, sich mit den Plänen der Stadt zu beschäftigen.

„Wir investieren sinnvoll“, betonte Michael Höhmann (SPD), da bei einigen Vorhaben später auch mit Einnahmen zu rechnen sei (Energie, neue Baugebiete, Windpark). Positiv wertete er, dass der Ausbau des Glasfasernetzes jetzt ohne große städtische Belastung passiere und schon im nächsten Jahr schnelles Internet verfügbar sei. Trotz des Neubaus der Feuerwehr werde man die Wachen in den Ortsteilen erhalten, betonte er.

Man müsse sich die Zahl auf der Zunge zergehen lassen, sagte Dieter Heer (CDU): 5,9 Mio. Euro seien viel Geld. Allein 2 Mio. Euro wolle man für den neuen Feuerwehrstützpunkt ausgeben, das sei die richtige Entscheidung. Heer erinnerte daran, dass die Zeit der vollen Taschen in Gudensberg vorbei sei. „Wir müssen uns konzentrieren auf das, was notwendig ist“, sagte er. Weitere Steuererhöhungen werde es jedenfalls mit der CDU nicht geben, auch keine Straßenbeitragssatzung.

Die Energiewende werde gelingen, sagte Petra Gottwald (Grüne), auch mit Projekten wie der Fulda-Eder-Energie (FEE) und dem Windpark. Auf Dauer könne sich die Stadt dadurch besser selbst mit Energie versorgen. Dass kein Cent für den Radverkehr ausgegeben werde, bedauerte sie.

Man müsse sich jede Ausgabe genau anschauen, betonte Heinrich Pohlmann (FDP). Besonders gelte es, die Folgekosten im Auge zu behalten. Auch die Flüchtlingskrise bringe Herausforderungen, denen sich die Stadt jedoch stelle. Geplante Ausgaben von 200.000 Euro seien dafür gerechtfertigt.

Alle Fraktionen bedankten sich bei der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit.

Rubriklistenbild: © picture alliance / ZB

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