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Bei Ausstellung: Zwei Männer lebensgefährlich durch Stichflamme verletzt

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Von: Peter Zerhau

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Beim Versuch, eine Fackel zu entzünden, sind am Freitagabend in Gudensberg zwei Männer aus Leimsfeld lebensgefährlich verletzt worden. Rettungshubschrauber brachten sie in Krankenhäuser.
Beim Versuch, eine Fackel zu entzünden, sind am Freitagabend in Gudensberg zwei Männer aus Leimsfeld lebensgefährlich verletzt worden. Rettungshubschrauber brachten sie in Krankenhäuser. © Peter Zerhau

Bei Gudensberg verletzten sich zwei Männer lebensgefährlich beim Versuch, eine Fackel zu entzünden.

Gudensberg – Bei Versuch, eine Pelletfackel zu entzünden, sind am Freitagabend gegen 20.30 Uhr im Campbereich der Bulldog-Ausstellung beim Alten Sportplatz in Gudensberg ein 77-jähriger Mann und ein 69-jähriger Mann, beide aus Leimsfeld, lebensgefährlich verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei vor Ort hatten die beiden Männer versucht, eine sogenannte Pelletfackel zu entzünden. Weil die Pellets nicht gleich brannten, setzten die Männer Brennspiritus ein. Da vermutlich bereits Glut vorhanden war, gab es eine Verpuffung. Da die Möglichkeit besteht, dass die Männer auch heiße Rauchgase inhaliert haben könnten, wurden für beide Patienten die Rettungshubschrauber Christoph 7 sowie der Rettungshubschrauber Christoph Gießen alarmiert.

Gudensberg: Männer mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht

Die beiden Patienten wurden vor Ort durch Notärzte und Rettungspersonal erstversorgt und mit dem Rettungswagen zu den Hubschraubern gebracht, die gegenüber der Feuerwehr gelandet waren. Der 77-jährige wurde in eine Spezialklinik nach Bochum geflogen, den 69-jährigen brachte Christoph Gießen nach Ludwighafen.

Die beiden Männer gehören zu den Ausstellern der Gudensberger Bulldog-Ausstellung, die durch diesen schweren Unfall überschattet wurde.

In Borken im Schwalm-Eder-Kreis musste die Feuerwehr zu einem Großeinsatz ausrücken. Ein Schmorbrand hatte ein Feuer verursacht, fünf Menschen wurden verletzt.

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