Auf Details kommt es an

Gudensberger Video-Team produzierte Image-Kurzfilm über Feuerwehr-Arbeit

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Sie standen für den Feuerwehr-Film vor und hinter der Kamera: von links Koordinator Bernd Völske, Kameramann und Regisseur Michael Mengel sowie die beiden Hauptdarsteller Gordon Dumeier und Oliver Sohl mit dem Filmplakat.  

Gudensberg. Mit einem Film will der Kreisfeuerwehrverband Fritzlar-Homberg für die Feuerwehren werben. Das Ergebnis zweijähriger Arbeit wird Mittwoch im Fritzlarer Kino gezeigt.

Sie haben alle viel gelernt in den vergangenen 23 Monaten: Der Filmer und Regisseur Michael Mengel aus Maden über die Feuerwehrarbeit und die Akteure über die Filmerei.

Gemeinsam drehten sie den Imagefilm „Die Feuerwehr“ für den Kreisfeuerwehrverband Fritzlar-Homberg, der jetzt in seiner endgültigen Form vorliegt. Vor 180 geladenen Gästen wird der 14 Minuten lange Streifen am Mittwoch, 22. März, ab 18 Uhr als Premiere im Kino Cine Royal in Fritzlar gezeigt.

Auf großer Leinwand zu sehen, was in akribischer, zeitaufwendiger Arbeit seit April 2015 entstanden ist, darauf sind viele gespannt. Denn die schauspielerische Darstellung übernahmen viele Kollegen und Freunde aus verschiedenen Feuerwehren. Echte Profis sucht man vergebens.

Auch der Kameramann, Regisseur und Sprecher Michael Mengel bezeichnet sich selbst als „Dilettanten“: Das sei jemand, der nicht gelernt habe, was er dennoch gut mache.

Mengel sei ein Glücksfall gewesen, bestätigt denn auch Bernd Völske, der die ungezählten Einsätze und vielen Drehtage koordinierte. Ohne ihn hätte man diesen Film, der jetzt sogar eine Geschichte erzählt und wie nebenbei über die vielfältige Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr informiert, nicht machen können.

Die Grundidee für den Film sei bei einem Gespräch mit Dieter Ide vom Feuerwehrverband entstanden, im April 2015, erzählt Völske. Mal in bewegten Bildern darstellen, was Feuerwehren tun, was nicht so offensichtlich ist, so lautete damals das Ziel.

„Wir haben damals Ja gesagt, ohne zu wissen, was auf uns zu kommt“, sagt Bernd Völske. Denn erst Regisseur Mengel habe deutlich gemacht, dass man eine Story benötige, dass ein Drehbuch erforderlich sei, ein Ablaufplan, dass sich jemand um die Details kümmern müsse.

„Ich hätte nie gedacht, dass Filmen so zeitraubend ist“, sagt auch Gordon Dumeier, mit Oliver Sohl Hauptdarsteller des Films. Plötzlich fehlte bei einem Dreh die Hundeleine, die eine Frau zuvor in der Hand hatte; oder eine Hecke war nach einer Drehpause plötzlich mehrere Zentimeter höher. „Das muss passen, sonst ist der Film unglaubwürdig“, haben sie erkannt.

Insgesamt trafen sich die Organisatoren und Akteure 59 mal zu Vorgesprächen, Planungen und Besprechungen; gedreht wurde an zehn verschiedenen Orten, jede Feuerwehr hatte ihren Schwerpunkt, Schwalmstadt zum Beispiel die Atemschutzausbildung, Melsungen die Alarmierung und Ausfahrt, Wabern den Gerätewart, Niedenstein und Edermünde die Jugendwehren, Gudensberg die Kinderfeuerwehren.

Gebrannt hat in der Filmgeschichte übrigens ein Haus in Gleichen, aus dem auch eine Person gerettet werden musste. Die spektakuläre Flammenhölle vom Filmplakat entstand im alten Hochbehälter der Stadt Gudensberg am Güntersberg.

Zum Gudensberger Team „Video-AG“ gehörten außerdem noch Lars Prager als 2. Kameramann sowie Tanja und Yvonne Völske, Lars Völske und Lars Iffert als Regieassistenten.

Verlosung

Wer Interesse an der Premiere im Kino hat: Auf Mengels Facebook-Seite  werden am heutigen Sonntag, 19. März, um 18 Uhr fünf Mal zwei Karten verlost.

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