45 Stände boten ihre Waren an

Gudensberger Weihnachtsmarkt war wahrer Publikumsmagnet

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Räuchermännchen: Am Stand von Giesela Neumeister auf dem Weihnachtsmarkt in Gudensberg gab es kunstvolle Figuren aus dem Erzgebirge.

Der Gudensberger Weihnachtsmarkt lockte am Wochenende zahlreiche Besucher in die Stadt. An 45 Ständen konnten sie sich mit Weihnachtsdeko eindecken.

Mit kaltem Atem und heißem Herz ließ es sich gut über den Gudensberger Weihnachtsmarkt schlendern. Schon am Eingang zeigten zwei lustige Türmchen, wie die Einwohner bei Schnee über die Dächer rodeln. Gleich daneben parkte ungestraft der weiße Schlitten des Weihnachtsmannes. Gern wurde er für Selfies und lustige Fotos wie von Fabian und Marlon Hoffmann genutzt. Rund um das Bürgerhaus reihte sich Büdchen an Büdchen, hauptsächlich von Vereinen und Initiativen betrieben. Es machte Freude, den Blick auf den hübschen, selbst gebastelten Dingen verweilen zu lassen.

Dazwischen warb mit dem Glücksrad die Jugendgruppe vom Roten Kreuz für ihre Arbeit. Das Eiscafé hatte sich angepasst und verkaufte direkt vom Grill Spieße.

Im Bürgersaal gab es einen Kunsthandwerkmarkt. 45 Stände waren zugelassen und Marktleiterin Melanie Röder bat schon jetzt um Anmeldungen für das kommende Jahr. Nur schrittweise ging es bei diesem Andrang voran. Mittendrin der Stand der Grundschule Obervorschütz. Viele Kleinigkeiten, wie mit Wachsmuster versehene Kerzen, boten die Kinder an. Wer sich kurz erholen wollte, kletterte draußen drei Stufen hoch in den Lesewagen. Vor der Tür warben Petra Haratik und Stefan Spahn für die Mediothek, drinnen las Hilla Kräling Kindern und Erwachsenen vor.

Am Stand der Grundschule Obervorschütz: von links Tanja und Lilli Gries, Simone und Helena Damm.

Inzwischen hatte auf der großen Bühne die Band „Fajini musyky“ aus der Partnerstadt Schtschyrez geendet. Aufgebaut wurden nun Pauken, ein Konzert-Xylophon und viele neue Schlaginstrumente. Im Rahmen des Projektes „Percussion-Ensemble“ unter Leitung von Rainer Hartl konnten sie angeschafft werden.

Viele Institutionen hatten sich finanziell und organisatorisch beteiligt. Auch die EU gab Gelder dazu. So konnte mit Stolz Martin Salfer, Vorsitzender der „Original Chattengauer“, den ersten Auftritt der Formation „Per.Chatten“ verkünden.

Die Musiker mit der erstaunlichen Altersspanne von fünf bis 19 Jahren ließen den Xylophon-Klassiker „Zirkus Renz“ erklingen. Fast sind dabei die Pferdchen mit wippendem Kopfschmuck zu sehen, wie sie im Rund der Manege galoppieren. Selbst die Kleinsten trafen hoch konzentriert immer den richtigen Ton. Dieses fröhliche, mitreißende Trommeln wird künftig der Gudensberger Sound sein.

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