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Kunstwerke aus Holz: Studenten stellen Sitzgelegenheiten in Gudensberg her

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Von: Cora Zinn

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Ran an die Kettensägen: Gudensbergs Bürgermeisterin Sina Best (links) hat die Studenten aus Zwickau beim Kettensägen-Workshop besucht. Dabei traf sie auch Holzgestalter Jens Gebhardt (2. v. l.) und Dorothea Vent (2. v. r.), die Professorin an der Westsächsischen Hochschule Zwickau für den Studiengang Holzgestaltung ist.
Ran an die Kettensägen: Gudensbergs Bürgermeisterin Sina Best (links) hat die Studenten aus Zwickau beim Kettensägen-Workshop besucht. Dabei traf sie auch Holzgestalter Jens Gebhardt (2. v. l.) und Dorothea Vent (2. v. r.), die Professorin an der Westsächsischen Hochschule Zwickau für den Studiengang Holzgestaltung ist. © Cora Zinn

Es roch alles nach Holz rund ums Schützenhaus in Gudensberg. Der Grund dafür war der Kettensägen-Workshop der Studenten aus Zwickau, die für eine Woche in Gudensberg zu Besuch waren.

Gudensberg – Einige Studenten hatten zum ersten Mal eine Kettensäge in der Hand. Doch das war laut Holzgestalter und Lehrer Jens Gebhardt kein Hindernis: „Die Studenten arbeiten an der Uni schon mit Kreissägen. Sie können also allgemein mit Sägen umgehen.“ Dennoch sei es für alle eine neue Erfahrung gewesen.

Die Studenten haben im vergangenen Semester Entwürfe angefertigt, die sie nun in Gudensberg umgesetzt haben.

Diese Skulpturen sahen sehr unterschiedlich aus: Einige haben ihr Augenmerk auf geschwungene Rillen im Baumstamm gelegt, anderen wiederum war Komfort am wichtigsten. „An meinem Tisch soll man sich bequem setzen oder auch mal ein Spiel spielen können“, sagte ein Student.

Eine andere Studentin fertigte drei Hocker an, zwei weitere waren in Arbeit. Die Bänke, Tische und Hocker bleiben nach dem einwöchigen Workshop in Gudensberg. Die Stadt stellt nämlich das Holz zur Verfügung und sorgt für eine Unterkunft. Die Holzbänke werden an öffentlichen Plätzen ausgestellt.

Kettensägen-Workshop in Gudensberg findet alle zwei Jahre statt

Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Westsächsichen Hochschule Zwickau, Fachbereich „Angewandte Kunst Schneeberg“, besteht seit 2011. Der Workshop findet alle zwei Jahre in Gudensberg statt. „Wir sind sehr froh, dass auch die neue Bürgermeisterin dieses Projekt unterstützt“, sagt Dorothea Vent, die Professorin an der Westsächsischen Hochschule Zwickau für den Studiengang Holzgestaltung ist.

Sie analysierte und begleitete die Studenten gemeinsam mit Holzgestalter Jens Gebhardt die Woche über. Die Professorin für Holzgestaltung lobte die Skulpturen, die alle auf ihre Art individuell wären und alle eine klare Funktion hätten. „Es ist toll, dass die Studenten mithilfe des Workshops praktische Erfahrungen sammeln“, sagte Vent. Die Ergebnisse würden festgehalten und in Zwickau im Theorieunterricht noch mal gemeinsam besprochen und bewertet. (Cora Zinn)

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