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Neue Ansprechpartnerin für junge Leute

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Von: Cora Zinn

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Sie hat ein Herz für junge Menschen: Leonie von Krauss (rechts) ist seit einem Monat als Stadtjugendpflegerin in Gudensberg tätig. Bürgermeisterin Sina Best freut sich über die neue Mitarbeiterin.
Sie hat ein Herz für junge Menschen: Leonie von Krauss (rechts) ist seit einem Monat als Stadtjugendpflegerin in Gudensberg tätig. Bürgermeisterin Sina Best freut sich über die neue Mitarbeiterin. © Cora Zinn

Leonie von Krauss arbeitet seit 1. September als Stadtjugendpflegerin für Gudensberg. Die 24-Jährige bildet zusammen mit ihrem Kollegen Daniel Nöding das Team der offenen Jugendarbeit für die Chattengau-Stadt.

Gudensberg – „Wir ergänzen uns super“, sagt von Krauss schon nach den ersten vier Wochen: Ihr Kollege kenne sich als Gudensberger in der Stadt gut aus und könne ihr viele Tipps geben. „Ich wiederum bringe frischen Wind mit“, sagt sie. Die Sozialpädagogin kommt direkt aus ihrem Studium. Von Krauss studierte drei Jahre Sozialpädagogik in Aachen, heute wohnt sie in Helsa. Nun kümmert sie sich um etwa 960 Jugendliche zwischen sechs und 26 Jahren in und um Gudensberg.

„Das Bauchgefühl hat gepasst. Leonie von Krauss ist jung, dynamisch und unvoreingenommen“, sagt Gudensbergs Bürgermeisterin Sina Best. Die 24-Jährige gehe entschlossen Projekte an.

Leonie von Krauss will sich vor allem um intensivere Mädchenarbeit kümmern

In ihren ersten Wochen hat sich von Krauss vor allem damit beschäftigt, wie denn die Jugendarbeit in der Zukunft aussehen soll. „Offene Jugendarbeit heißt, dass wir uns an den Interessen und Bedürfnissen der Jugendlichen ausrichten, sonst kann sie nicht funktionieren“, ist von Krauss überzeugt. Die 24-Jährige wird am Anfang für konzeptionelle Fragestellungen verantwortlich sein: „ Vor allem möchte ich mehr Aktivitäten für Mädchen anbieten“, sagt von Krauss. Sie will eine intensivere Mädchenarbeit zu einem Schwerpunkt machen. Sie hatte schon einen Kurs beim Schwalm-Eder-Kreis belegt, der sich hauptsächlich um Mädchenarbeit drehte. Ihr Kollege Daniel Nöding ist weiterhin in der mobilen Jugendarbeit unterwegs.

„Corona hat Spuren bei vielen Jugendlichen hinterlassen. Darauf müssen wir bei unseren Angeboten Rücksicht nehmen“, sagt von Krauss. Sie könne die verlorene Zeit der Pandemie nicht aufholen, aber vielleicht doch auffangen und mit den Jugendlichen über deren Sorgen sprechen und Lösungen suchen. Ein Unsicherheitsgefühl sei völlig okay, man sollte nur darüber reden.

„Kinder brauchen andere Kinder“, sagt sie, die sich um die Ferienspiele in den Osterferien 2023 kümmern will. Dafür hat sie schon die Materialien und Spiele sortiert, die sie in ihren neuen Büroräumen vorgefunden hat. (Cora Zinn)

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