125 Kinder können dann dort betreut werden

Bauarbeiten schreiten gut voran: Gemeinschaftshauses und Kita sollen Ende 2021 fertig sein

Unser Foto zeigt von links Bauleiter Bernd Göbel vom Fritzlarer Architektenbüro Gerlach und Klaus Arlt von der Stadt auf dem Dach der Kita.
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Unser Foto zeigt von links Bauleiter Bernd Göbel vom Fritzlarer Architektenbüro Gerlach und Klaus Arlt von der Stadt auf dem Dach der Kita.

Die Bauarbeiten für die Kindertagesstätte und das Gemeinschaftshaus in Maden schreiten gut voran: Die Bauarbeiten nehmen allmählich Form an. Bis Ende des Jahres soll der 6,2 Millionen Euro teuere Bau abgeschlossen sein. 125 Kinder könnten dann in der Kita betreut werden und Maden hätte ein nagelneues Gemeinschaftshaus.

Die Stadt hat sich für einen Holzrahmenbau entschieden. Nach dem Gießen der Betonplatte, dem Aufrichten der notwendigen Stahlkonstruktion sind zuletzt auch die Fertigwände für die Kita geliefert worden. Auch die Innenwände der Kita sind bereits aufgestellt. Die 1100 Quadratmeter große Fläche ist bereits in fünf Gruppen- und Personalräume sowie Sanitäranlagen eingeteilt. Das Dach ist abgedichtet und soll begrünt werden. „Mit dem Bau versiegeln wir viel Ackerland, weshalb wir uns für ein Dach mit Bepflanzung entscheiden mussten“, sagt Klaus Arlt vom Bauamt Gudensberg.

Auf dem Dach des Gemeinschaftshauses werden PV-Anlagen für den Eigenbedarf angebracht. Ein Multifunktionsraum in der Mitte des Gebäudekomplexes soll das DGH und die Kita in Zukunft miteinander verbinden. „In der nächsten Woche wollen wir fertig sein mit dem Rohbau“, sagt Bernd Göbel vom Fritzlarer Architektenbüro Gerlach.

Und danach werden bereits die Fenster und Türen eingebaut. „Es ist alles bereits bestellt“, versichert Göbel. Mit dem Innenausbau soll dann Mitte März begonnen werden.

Der Multifunktionsraum soll nach Fertigstellung das DGH sowie Kita miteinander räumlich verbinden.

So gut der Neubau auch läuft: Die Stadt wartet noch immer auf die Bewilligung der Landesförderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro – also je 300 000 Euro pro Gruppe. Bis heute gab es kein grünes Licht für den Zuschuss vom Landesprogramm „Förderung von Investitionsmaßnahmen zur Kinderbetreuung“. Doch werden die Betreuungsplätze dringend benötigt, deshalb geht die Stadt Gudensberg bei dem Neubau derzeit finanziell in Vorleistung (HNA berichtete).

Die Erzieher und Kinder der provisorischen Container-Kita können den Umzug kaum abwarten. Wegen der anhaltend hohen Kinderzahlen musste die Stadt 2019 rasch eine Übergangslösung finden und stellte Container für zwei Gruppen auf. „Um den Überhang abzudecken“, wie Bürgermeister Frank Börner sagt. Die Gruppen sollen dann mit den Erziehern nach Fertigstellung umziehen. „Derzeit sind wir mit dem Bedarfs- und Personalplan für die neue fünfgruppige Kita befasst“, sagt Börner. Bei Vollauslastung, also 125 zu betreuenden Kindern, müsste die Stadt etwa 15 Erzieher einstellen – so eine pauschale Rechnung Börners. Wenn der Plan fertig ist, sollen die noch fehlenden Stellen ausgeschrieben werden. „Trotz der bundesweit angespannten Situation qualifizierte Fachkräfte zu finden, sind wir zuversichtlich, dass wir die Stellen besetzt bekommen“, sagt Börner. Das Personal aus der Container-Kita freue sich auf den neuen Anstellungsort. Denn: „Die Container bleiben ein Provisorium und sind keine Lösung“, sagt Börner.

Von Linett Hanert

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