Oldtimer-Bulldogs-Schau in Gudensberg: Alte Schätzchen zum Anfassen

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Trifft auch im 31. Jahr auf großes Interesse: Die alten Traktoren und Landmaschinen sind an den beiden Tagen der Gudensberger Schau umringt von fachkundigem Publikum. 

Gudensberg. Wenn in Gudensberg rund um den alten Sportplatz absoluter Parkplatzmangel herrscht, dann ist wieder Schau des Bulldog-Clubs Nordhessen.

Mehrere hundert Aussteller hatten ihre zum Teil historischen Schlepper mit in den Chattengau gebracht, wo sie fein aufgereiht zur Besichtigung standen.

Wie der Vereinsvorsitzende Wolfgang Opper sagte, habe man in diesem Jahr ein Leistungsmessen an einer Wirbelstrombremse mit ins Programm genommen. Dort konnten die stolzen Besitzer die PS-Zahl ihrer Fahrzeuge an der Antriebswelle messen lassen. Dazu gab es einen Geschicklichkeitsparcours für die Schlepper, am Rande des Geländes fand das Leistungsziehen statt. Dabei mussten in verschiedenen Leistungsgruppen ein 16 sowie ein 40 Tonnen schwerer Lkw von den Traktoren möglichst schnell über eine Strecke gezogen werden.

Die Schwellensäge: Sie schafft immer noch dicke Bretter.

Nach wie vor auf großes Besucherinteresse stößt die Schwellensäge von 1935, an der seit 18 Jahren der Vereinssenior Karl Opfer mit seinen 89 Jahren dabei ist. Er ist mit seinen Vereinskameraden an der Dauerleihgabe der Firma Butterweck aus Volkmarsen im Einsatz und demonstriert, wie aus einem dicken Stamm Bretter gesägt werden.

Mit einem McCormick Deering-Traktor waren Lukas Jäckel und Andre Heidenreich aus Leimsfeld bei der Ausstellung. Sie hatten das schwarze Gefährt ihres Großvaters Karl-Heinz Bechtel auf dem Hänger in den Chattengau gebracht. Das amerikanische Fahrzeug hat Eisenräder und wird von einem 20 PS, 4,4-Liter-Vierzylindermotor angetrieben, der Petroleum statt Diesel verbrennt.

Alte Schätze: Oldtimer-Bullgog-Schau in Gudensberg

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