Kosten in Höhe von 28 Millionen Euro 

Pläne bis ins Jahr 2030: Gudensberg stellt Entwicklungskonzept vor 

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Ist Thema bei Gudensberg2030: Das Rathaus-Umfeld mit Bürgerhaus, Fußgängerzone und Übergang zum Edeka-Markt samt Kasseler Straße.  

Wie soll Gudensberg in zehn Jahren aussehen? Darüber haben sich in Gudensberg in sechs thematischen Arbeitsgruppen Bürger Gedanken gemacht und ihre Vorstellungen geäußert.

Das Kasseler Fachbüro akp hat daraus und aus Gesprächen, Besichtigungen und Interviews ein „Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept“ (ISEK) erstellt. 

„Gudensberg2030“ heißt das Konzept, mit dem sich die Stadt für das Städtebauförderprogramm des Landes bewirbt. Kosten von etwa 28 Millionen Euro stehen bis 2030 im Raum, von denen etwa 20 Mio. Euro förderfähig wären. Den Stadtverordneten wurde das Konzept am Donnerstag in der Sitzung im DGH Gleichen von Dr. Eberhardt Kettlitz vorgestellt. Sie votierten einstimmig dafür. Jetzt kann es beim hessischen Umweltministerium eingereicht werden. Das Fördergebiet umfasst die Gudensberger Altstadt mit Schlossberg, den Stadtpark und die Besser Straße.

Insgesamt habe das Fachbüro 30 Einzelmaßnahmen in dem Konzept aufgelistet, sagte Dr. Kettlitz. Es gibt thematische Komplexe:

 Kasseler Straße

Die Kasseler Straße soll zur Gemeindestraße herab-, die Freiheit zur Kreisstraße hochgestuft werden. Damit sind verkehrsberuhigende Umbauten möglich zwischen Besser Straße und Freiheit. Der Durchgangsverkehr soll über die Freiheit laufen.

 Schlossberg

Der Gefangenenturm soll einen Zugang erhalten, der steile Weg zur Ruine befestigt werden. Toiletten und Unterstellmöglichkeiten soll es auf dem Plateau geben.

Rathausumfeld

Das Umfeld vom Rathaus mit Fußgängerzone und Untergasse wird neu gestaltet. Einbezogen wird der Übergang zum Edeka-Markt über die Kasseler Straße.

Alter Markt/Kirche

Der Alte Markt soll besser nutzbar sein für Veranstaltungen, der Parkraum muss dort neu geordnet werden, der Platz um die Stadtkirche wird einbezogen.

Obergasse/Fachwerk

Für die Sanierung teils maroder Fachwerkhäuser in der Obergasse sollen die Eigentümer finanzielle Anreize bekommen. Auch Hausabbrüche sollen möglich sein.

Begegnungszentrum

Für das Gelände des jetzigen F26 (Pfarrhaus, ehemaliges Gemeindezentrum, alte Feuerwehr) in der Fritzlarer Straße soll ein Nutzungskonzept erarbeitet werden, hieß es dazu bei der Sitzung im DGH Gleichen weiter.

Wo ein neues sozial-integratives Kommunikations- und Begegnungszentrum realisiert werden kann, muss noch diskutiert und dann entschieden werden.

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