Innenstadt soll mit neuem Angebot belebt werden

Pläne für einen Bauernmarkt in Gudensberg

Kürbisse
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Eine große Vielfalt an regionalen Produkten soll es auf dem geplanten Bauernmarkt geben.

Gudensberg – In Gudensberg soll es einen regionalen Bauernmarkt geben, der mehr Menschen in die Innenstadt locken soll. Einstimmig fasste die Stadtverordnetenversammlung einen entsprechenden Beschluss. „Die Stadtverwaltung richtet einen Bauernmarkt im Bereich der Innenstadt ein”, lautet der gemeinsame Antrag von SPD- und CDU-Fraktion. Ziel sei, die heimische Landwirtschaft und Gewerbe sowie Geschäfte bei der Versorgung der Bevölkerung mit frischer und guter Qualität zu unterstützen.

Michael Höhmann (SPD) und Simone Damm (CDU) wiesen darauf hin, dass Regionalprodukte „in unserer globalisierten Welt immer beliebter” würden. Selbst hergestellte Produkte wie Nudeln und Öle würden verstärkt nachgefragt. Um ein hohes Niveau des Marktes zu sichern, sollten die Aussteller sorgfältig ausgewählt werden. SPD und CDU schlagen eine Pilotphase vor. Der regionale Bauernmarkt sollte zunächst monatlich eingerichtet werden. Standgebühren sollten in der Pilotphase – zumindest während der Corona-Pandemie – entfallen, um die Startattraktivität für die Standbetreiber zu erhöhen. Strom- und Wasseranschlüsse sollen bereitgestellt werden. Mit dem Bauernmarkt solle ein zusätzlicher Treffpunkt für die Bürger geschaffen werden.

In einem ebenfalls beschlossenen Antrag der Grünen wird der Magistrat beauftragt, zu prüfen, ob alternative Ideen zu einem Bauernmarkt möglich sind. Dabei soll die Modellregion Schwalm-Eder mit einbezogen werden. „Die Einrichtung eines lokalen Bauernmarktes in Gudensberg wäre eine Ergänzung zu unseren vorhandenen Lebensmittelmärkten”, sagte Fraktionsvorsitzende Sonja Klingenberg-Jahn unter Hinweis auf die Ökomodellregion Schwalm-Eder. Es habe schon mal einen Bauernmarkt gegeben, der ein trauriges Ende gefunden habe.  m.s.

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