Alle 45 Bewohner des Hauses hatten sich retten können

Feuer in Gudensberg: Polizei schließt Brandstiftung aus

Gudensberg. Die Kriminalpolizei hat im Gudensberger Brandfall keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung gefunden. Das teilte Polizeisprecher Volker Schulz am Donnerstag mit.

Am Montagabend war in der Gudensberger Altstadt ein großes Fachwerkhaus komplett niedergebrannt. Glück im Unglück: Alle 45 Bewohner des Hauses hatten sich retten können, das Unglück hatte anders als befürchtet keine Menschenleben erfordert.

Die Polizei hat deshalb nun die Suche nach möglichen Brandopfern eingestellt. Zurzeit befinden sich noch fünf verletzte Bewohner im Krankenhaus. Bei keinem aber bestehe noch Lebensgefahr, schreibt Volker Schulz.

Eine eindeutige Brandursache habe sich allerdings bei den Untersuchungen nicht definitiv feststellen lassen: Der Brand sei entweder durch fahrlässigen Umgang mit Feuer oder aber durch einen technischen Defekt, also einen Kurzschluss, entstanden.

Die Ermittler hätten unter äußerst schwierigen Bedingungen arbeiten müssen, berichtet Polizeisprecher Volker Schulz. Sie hätten sich wegen des komplett zerstörten und eingestürzten Gebäudeteils nur sehr langsam an den Entstehungsort des Brandherdes heranarbeiten können.

Das Feuer sei in einem Keller in der Nähe des Eingangs entstanden, es wurden dort aber keinerlei Brandbeschleuniger entdeckt.

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Rubriklistenbild: © Hessennews.TV

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