Der Protest geht weiter: Demonstration gegen Massentierhaltung im Chattengau

Gudensberg. Sie geben sich noch lange nicht geschlagen: Etwa 250 Demonstranten zogen am Samstagmorgen erneut gegen Massentierhaltung durch die Straßen in Gudensberg.

„Wir sind mit dieser Beteiligung zufrieden“, sagt der Sprecher der Bürgerinitiative Chattengau gegen Massentierhaltung, Andreas Grede, im HNA-Gespräch. Schließlich sei die Weihnachtsmarkt-Konkurrenz groß gewesen.

Der Protest richtete sich erneut gegen den Ausbau der bereits ansässigen Geflügel-Schlachtfabrik Plukon. Aber er richtete sich auch gegen die Erweiterung eines Geflügelzuchtbetriebes bei Wabern - und gegen Massentierhaltung insgesamt. „Wir haben alle sachlichen Argumente auf unserer Seite“, so Grede. Das gehe vom Thema Tierquälerei in der Massentierhaltung über gesundheitliche Aspekte für Menschen bis hin zu Schäden in der Landwirtschaft, die sich dann wieder auf die Menschen auswirkten. „Das alles ist vielen gar nicht bewusst“, betont Grede. Vor allem auch weiterhin informieren und protestieren will die BI in nächster Zeit. Grede ist sich sicher, dass bereits so mancher Gudesnberger Stadtverordnete ins Grübeln gekommen sei. Diese hatten grünes Licht für die Bauleitplanung gegeben. „Wir geben nicht auf“, sagt Grede. Das wurde auch bei der Demonstration deutlich: „Schluss mit Massentierhaltung“ und „Billiges Fleisch kommt uns teurer“, stand unter anderem auf den Plakaten.

Außerdem gab es Aktionen, die eindringlich deutlich machten, wie wenig Platz Geflügel in der Massentierhaltung bleibt. (may)

Fotos der Demonstration

Demo gegen Massentierhaltung in Gudensberg

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