Fahrrad-Börse in Gudensberg: Riesen-Ansturm auf die Räder

Fahrrad-Rat: Max und Markus von der Fahrrad-AG der GAZ.

Gudensberg. Räder, Räder und nochmal Räder: 330 gebrauchte und gut erhaltene Fahrzeuge und das passende Zubehör standen bei der 21. Fahrradbörse an der Georg-August-Zinn-Schule (GAZ) für Kaufinteressenten bereit.

Etwa ebenso viele Besucher warteten bereits kurz vor der Öffnung der Türen auf den Einlass. Der Ansturm auf die Fahrradbörse am Wochenende überraschte sogar die Organisatoren der Schule und von der Fahrrad-AG der GAZ.

Schon nach wenigen Minuten bildete sich eine lange Schlange an der Kasse, denn die ersten Käufer hatten ihr neues Fahrrad, die neuen Inliner, einen Roller, ein Kettcar oder Einrad bereits gefunden.

Die Sahnestücke waren schnell weg, und innerhalb der ersten 30 Minuten lichteten sich die Reihen der angebotenen Waren deutlich. Manch einer, der ein Schnäppchen machen wollte und nicht direkt zur Öffnung der Börse da war, hatte dann einfach Pech gehabt.

Fahrrad-Rat: Max und Markus von der Fahrrad-AG der GAZ.

Viele aber gingen mit einem Lächeln nach Hause und freuen sich nun auf die warme Jahreszeit, um sich auf den ergatterten Drahtesel zu schwingen. Einer von ihnen ist Timo Walter. Der Gudensberger war mit seiner Familie gekommen, um sich ein neues Fahrrad auszusuchen. Die beiden Räder, die bei ihm in die engere Auswahl kamen, probierte er zunächst auf dem Schulhof aus. Extra aus Kassel angereist war unter anderem Familie Kunze, um für Sohn Markus ein gutes, gebrauchtes Kinderrad zu bekommen.

Fand sich doch einmal eine kleine Macke, dann waren Mitglieder der Fahrrad-AG, die von Lehrer Thomas Raude und Stephan von Buttlar geleitet wird, direkt zur Stelle, um kleine Reparaturen vorzunehmen. In der AG lernen die Teilnehmer, wie sie ein Rad selbst wieder flott bekommen. Besonders stolz sind sie auf einen alten grünen Flitzer aus dem Jahr 1951. Das alte Rad der Firma Bismarck wurde von vielen Besuchern bewundert. (zen)

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